Hans Zimmermann : 12 KÖRBE: Quellen in zwölf Sprachen : Märchen vom Wacholderbaum (Vom Machandelboom), neuhochdeutsch und kommentiert
 
. . . und sie brauchten gar kein Salz . . .
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Das plattdeutsche Märchen
Von dem Machandelboom
gefunden und aufgeschrieben von Philipp Otto Runge (1808)
hier wortwörtlich-ungeglättet ins Neuhochdeutsche übertragen und mit Belegstellen kommentiert
von , Görlitz 2002
Mandel-Machandel-Wacholder-wachend
die "schoqed"-Homonymie in Jeremias1,11 f
 
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zum plattdeutschen Originaltext
Von dem Wacholderbaum
 
Das ist nun sehr lange her, wohl zweitausend Jahre,  
da war da ein reicher Mann, der hatte eine schöne fromme Frau,  
und sie hatten sich beide sehr lieb, hatten aber keine Kinder.  
Sie wünschten sich aber sehr welche,  
und die Frau betete so viel darum Tag und Nacht,  
aber sie bekamen keines und bekamen keines.  
Vor ihrem Hause war ein Hof, darauf stand ein Wacholderbaum,  
unter dem stand die Frau einst im Winter und schälte sich einen Apfel,  
und als sie sich den Apfel so schälte, so schnitt sie sich in den Finger,  
und das Blut fiel in den Schnee.  
"Ach," sagte die Frau, und seufzte so recht hoch auf,  
und sah das Blut vor sich an, und war so recht wehmütig,  
"hätte ich doch ein Kind, so rot wie Blut und so weiß wie Schnee."  
Und als sie das sagte, so wurde ihr so recht fröhlich zu Mute;  
ihr war recht, als solle das was werden. 
Die für ein Märchen ungewöhnliche (er-zählend aktualisierte) Zeitangabe weist zurück auf den Beginn des Christentums, auf Inkarnation, Tod und Auferstehung des "Sohnes".  
Lange Kinderlosigkeit als innerseelisch-mystische Entsagungsphase, schließlich Verheißung und Geburt des heiligen Sohnes: vor allem beim Vater aller "Glaubenden" (Römerbrief 4,16) Abraham, Genesis 15,1-6; 16,7-16 (Ismael); 17,19; 18,10 ff; dann bei den Eltern der drei großen "Nazoraioi" (gemäß Numeri 6) Samson ("Schimschon" von "schamasch" –  "Sonne", Richter 13), Samuel (1.Samuel 1) und Johannes  (Lukas 1,5 ff).  
Der Erkenntnisbaum wird im Abendland in der Regel als "Apfelbaum" imaginiert (im Orient als Feigenbaum); hier nun der heilige Wacholder der Germanen mit seiner Würze, Würde und Heilkraft, gemäß der Differenzierung von Erkenntnisbaum und Lebensbaum: Die "Äpfel" vom Baum der Erkenntnis fallen aber offenbar nicht weit von dessen (Lebensbaum-) Stamm; "bêde: wurzeln unde rîs" des Paradieses: so erscheint der Grâl bei Wolfram. 
Da ging sie nach Hause,  
und es ging ein Monat hin, der Schnee verging;  
und zwei Monate, da wurde es grün;  
und drei Monate, da kamen die Blumen aus der Erde:  
und vier Monate, da drangen sich alle Bäume in das Holz,  
und die grünen Zweige waren alle ineinander gewachsen;  
da sangen die Vögelchen, daß das ganze Holz schallte,  
und die Blüten fielen von den Bäumen;  
da war der fünfte Monat weg,  
und sie stand unter dem Machandelbaum, der roch so schön,  
da sprang ihr das Herz vor Freuden,  
und sie fiel auf ihre Knie und konnte sich nicht lassen;  
und als der sechste Monat vorbei war,  
da waren die Früchte dick und stark,  
da wurde sie ganz still;  
und der siebte Monat, da griff sie nach den Wacholderbeeren  
und aß sie so gierig, da wurde sie traurig und krank;  
da ging der achte Monat hin,  
und sie rief ihren Mann und weinte und sagte:  
"Wenn ich sterbe, so begrabt mich unter dem Wacholderbaum."  
Da wurde sie ganz getrost und freute sich,  
bis der neunte Monat vorbei war,  
da bekam sie ein Kind so weiß wie Schnee und so rot wie Blut,  
und als sie das sah, so freute sie sich so, daß sie starb. 
Mit der Verletzung der Frau beim Schälen der Erkenntnisfrucht und ihrem Wunschseufzer  vgl. Parzival 282,20 ff: die "drei Blutstropfen im Schnee"; natürlich auch den Anfang von "Schneewittchen" beginnt eine neunfach gestufte Sündenfall- (Erkenntnis-) und Lebens-Entwicklung, in der Empfindungswelt und Schwangerschaft so ineinandergreifen, wie die Singular-Rede der Genesis vom Baum "in der Mitte des Gartens" es voraussetzt.  
Vom Winter bis zum Herbst entwickelt sich demzufolge mit dem Baum die Leibesfrucht der Baumbetrachterin die mit dem Baum aufblühende, mitreifende, genossene Erkenntnis, bêde: wurzeln unde rîs, der Logos-Sprößling, der "kleine Sohn" wie auch die Hingabe der Frau (Ischah), die alle Gefühlsfarben durchwandelt. Diese drei Zopfstränge sind in den Monatsschritten des Jahreskreislaufs empfindsam sympathetisch ineinander verflochten geradezu als imaginative Ausgestaltung der Sündenfallstelle in Genesis 3, wo die "Ischah" eher durch den Baum selbst als durch die Klugheit der Schlange zum Fruchtgenuß der Erkenntnis verführt wird:   
"Und es sah die Frau (Ischah), 
daß gut der Baum  zu essen, 
und daß eine Lust er den Augen, 
und anreizend der Baum, aufzuwachen, 
und sie nahm von seiner Frucht  
und sie aß."
Da begrub ihr Mann sie unter dem Wacholderbaum, und er fing an zu weinen so sehr;  
eine Zeit lang, da wurde das was sachter, und da er noch was geweint hatte, da hörte er auf, und noch eine Zeit, da nahm er sich wieder eine Frau.  
Mit die zweiten Frau bekam er eine Tochter, das Kind aber von der ersten Frau war ein kleiner Sohn, und war so rot wie Blut und so weiß wie Schnee.  
Wenn die Frau ihre Tochter so ansah, so hatte sie sie so lieb, aber dann sah sie den kleinen Jungen an, und das ging ihr so durch das Herz, und ihr dünkte, als stünde er ihr überall im Weg, und dachte dann immer daran, wie sie ihrer Tochter all das Vermögen zuwenden wollte, und der Böse gab ihr das ein, daß sie dem kleinen Jung ganz gram wurde und stieß ihn herum von einer Ecke in die andere, und puffte ihn hier und knuffte ihn dort, so daß das arme Kind immer in Angst war.  
Wenn er denn aus der Schule kam, so hatte er keine ruhige Stätte. 
Es ist der Sündenfall, in aller Unschuld und Ursprünglichkeit des begeisterten Empfindens, in aller Heiligkeit der dadurch zur Geburt gebrachten Erkenntnis: So ist der Tod der frommen "Frau", der "Lebensmutter" (Chawwah), die notwendige Folge. Erkennen, Gedankengebären ist ein fortwährendes Sterben im Genuß der Bewußtseinsfrucht: Die Wachheit, die Ichbewußtheit löst das Individuum aus der natura naturans, der pflanzlichen Schlafenstiefe und dem tierischen Traumgewoge heraus, objektiviert die Natur vor dem subjektiven Blick, tötet sie zu Dingen ab und bewegt sich zugleich in der Transparenz der Gedankensubstanz, im lichten Totenreich des Begriffs. Hier schon wird der "Sohn" aus dem Tod hervorgeboren, aber in der unschuldig-schuldig "sündenfälligen", der Geburt des Kindes opfernd hingegebenen Freude der "Frau" ist seine Geburt doch eine reine Lebens-Geburt. Er ist der "Geborene" schlechthin, der "kleine Sohn", ansonsten namenlos. 
Einst war die Frau auf die Kammer gegangen, da kam die kleine Tochter auch herauf und sagte: "Mutter, gib mir einen Apfel."  
"Ja, mein Kind," sagte die Frau und gab ihre einen schönen Apfel aus der Kiste; die Kiste aber hatte einen großen schweren Deckel mit einem großen scharfen eisernen Schloß.  
"Mutter," sagte die kleine Tochter, "soll Bruder nicht auch einen haben?"  
Das verdroß die Frau, doch sagte sie: "Ja, wenn er aus der Schule kommt."  
Und als sie aus dem Fenster gewahr wurde, daß er kam, so war das recht, als wenn der Böse über sie käme, und sie griff zu und nahm ihrer Tochter den Apfel wieder weg und sagte: "Du sollst nicht eher einen haben als Bruder."  
Da schmiß sie den Apfel in die Kiste und machte die Kiste zu.  
Da kam der kleine Junge in die Tür, da gab ihr der Böse ein, daß sie freundlich zu ihm sagte: "Mein Sohn, willst du einen Apfel haben?" und sah ihn so hastig an.  
"Mutter," sagte der kleine Junge, "was siehst du zornig aus! Ja, gib mir einen Apfel."  
Da war ihr, als solle sie ihm zureden.  
"Komm mit mir," sagte sie und machte den Deckel auf, "hol dir einen Apfel heraus."   
Und als sich der kleine Junge hineinbückte, so riet ihr der Böse – bratsch! schlug sie den Deckel zu, daß der Kopf abflog und unter die roten Äpfel fiel.   
Da überlief sie das in der Angst, und dachte: "Könnte ich das von mir bringen!"  
Da ging sie hinauf in ihre Stube zu ihrem Truhenkasten und holte aus der obersten Schublade ein weißes Tuch, und setzte den Kopf wieder auf den Hals und band das Halstuch so um, daß man nichts sehen konnte, und setzte ihn vor die Tür auf einen Stuhl und gab ihm den Apfel in die Hand.  
Da kam danach Marlenchen zu ihrer Mutter in die Küche, die stand bei dem Feuer und hatte einen Topf mit heißem Wasser vor sich, den rührte sie immer um.  
"Mutter," sagte Marlenchen, "Bruder sitzt vor der Tür und sieht ganz weiß aus und hat einen Apfel in der Hand, ich habe ihn gebeten, er soll mir den Apfel geben, aber er antwortet mir nicht, da wurde mir ganz grauslich."  
"Geh nochmal hin," sagte die Mutter, "und wenn er dir nicht antworten will, so gib ihm eins an die Ohren."  
Da ging Marlenchen hin und sagte: "Bruder, gib mir den Apfel."  
Aber er schwieg still.  
Da gab sie ihm eins auf die Ohren, da fiel der Kopf herunter, darüber erschreckte sie sich und fing an zu weinen und zu heulen, und lief zu ihrer Mutter und sagte: "Ach, Mutter, ich habe meinem Bruder den Kopf abgeschlagen", und weinte und weinte und wollte sich nicht zufrieden geben.  
"Marlenchen," sagte die Mutter, "was hast du denn! Aber schweig man still, daß es kein Mensch merkt, das ist nun doch nicht zu ändern;  
wir wollen ihn in Suppe kochen."  
Er ist das innerste, innigste Aufkeimen der Erkenntnis in einer sich aufopfernd hingebenden Seele, zutiefst intim, kaum nennbar, dem Verstand und der abgestorbenen Seelennatur, der "zweiten Frau" des Vaters, kaum erkennbar: der im Menschen, in der Verantwortungswurzel des Ich keimhaft angelegte geistige Mensch, der "noch nicht erschienen ist", der wir "einst sein werden" (1.Johannesbrief 3,2), Christus in uns – hier noch als "Jesus patiblis" (Gottesknecht gemäß Jesaja 53). Und dieses verkannte, in Namenlosigkeit verborgene, vom unruhig verzettelten Sinnenmenschen hin- und hergeschubste "arme Kind" wird nun durch die abstrakten Kopf-Lehren der "Schule", deren Wissensvermittlung nicht zum Herzen dringt "geköpft". Die Passion des "Sohnes" gipfelt auf der "Schädelstätte".  
Das sarkastisch-knapp geschilderte Köpfen des "kleinen Jungen" erfolgt nicht in der Schule selbst, wohl aber in der Verarbeitung der Kenntnisse nach der Heimkehr, in der Falle (skandalon): beim trügerischen Angebot, die Frucht hier natürlich "Apfel" der Erkenntnis zu verzehren. Als deren Arsenal dient die Kiste mit dem "scharfen eisernen Schloß" einerseits die Verschlossenheit der unvermittelten sinnlichen Erkenntnis-"Stücke" im Gedächtnis, andererseits die abstrahierende Schlußfähigkeit in der juristisch-definitorisch zugeschärften Unterscheidung der Begriffe.  
Die Köpfung des "Sohnes" wird dann mit schönem Schein, mit Kunst, mit einem kostbaren Tuch "aus dem oberen Schubfach" der Truhe der Stiefmutter oberflächlich kaschiert; die innerleiblichen Lebensprozesse (unten in der "Küche", in der Stoffwechsel-Chemiestube des Hauses) setzen sich fort (Umrühren des heißen Wassers) und bereiten die weitere Verarbeitung und den innerleiblichen Verzehr des Geopferten vor (in der Alchemie von Herdfeuer, Wassertopf gegen Exodus 12,9!, aber die "richtige" Verwandlung durch Feuer statt Wasser folgt noch und Tränensalz).  
"Marlenchen", verkürzt eingedeutschte Namensform von "Maria Magdalena", ist in ihrem Verhalten hier genauso charakterisiert wie in den Evangelien: Ständig weint sie, das ist ihr Wesen, ihre Herzensbeschäftigung bereits dort: Mit Tränen wäscht sie Jesus die Füße, weinend kommt sie ihm nach dem Tode des Lazarus entgegen, weinend sucht sie am Ostermorgen den Leichnam des "Herrn" und sieht durch ihren Tränenschleier in dem Auferstandenen den "Gärtner" des Gartens 
Marlenchen muß nun hier durch ihr Ohrfeigen des getöteten Bruders als "die Sünderin" erscheinen, aber sie ist in der leibes-chemischen Arbeit der Seelenkräfte in der "Küche" Gegenpol zu der angsterfüllten, engherzigen Mutter: Diese schiebt ihr die Schuld der Gefühls-Verstandes-Trennung zu, macht sie zur "Sünderin" und versucht, ihre Tochter in die Verdrängung und in die alles kaschierende Täuschung hineinzuziehen; Marlenchen dagegen ist ganz Empfindung und Schuldbewußtsein.  
Die Schlachtung des "Sohnes" durch die (Stief-) Mutter erinnert an den Rachakt der Medea bei Euripides und die götterversuchende Opferung des Pelops durch Tantalos, wohl auch die (durch ein Lamm ersetzte) des Isaak durch Abraham. Aber hier ist es eher der ins verstandesgeleitete Wachbewußtsein gefallene, abgestorbene und individuell privatisierte, verengte Geist des Menschen, in dem das Logoskind zerstückelt (1.Korinther 13,12) und zur Suppe "gekocht" wird. 
Da kam der Vater nach Hause und setzte sich zu Tisch und sagte: "Wo ist denn mein Sohn?"  
Da trug die Mutter eine große große Schüssel auf mit Schwarzsuppe, und Marlenchen weinte und konnte sich nicht halten.  
Da sagte der Vater wieder: "Wo ist denn mein Sohn?"  
"Ach," sagte die Mutter, "er ist über Land gegangen, zur Großtante der Mutter; er will da was bleiben."  
"Was macht er denn da? Und hat mir nicht mal Tschüß gesagt!"  
"Oh er wollte gern hin und bat mich, ob er da wohl sechs Wochen bleiben kann; er ist ja gut da aufgehoben."  
"Ach," sagte der Mann, "mir ist so recht traurig, das ist doch nicht recht, er hätte mir doch Tschüß sagen sollen."  
Indessen fing er an zu essen und sagte "Marlenchen, was weinst du? Bruder wird wohl wiederkommen."  
"Ach, Frau," sagte er da, "was schmeckt mir das Essen schön! Gib mir mehr!"  
Und je mehr er aß, desto mehr wollte er haben, und sagte: "Gebt mir mehr, ihr sollt nichts da aufheben, das ist, als wenn das alles mein wäre." Und er aß und aß, und die Knochen schmiß er alle unter den Tisch, bis er alles auf hatte. 
Die abtötenden Auswirkungen des wachen Tagesbewußtseins auf den inneren Menschen machen eine Regeneration, eine kleine Wiedergeburt durch den Schlaf erforderlich. Es ist der leibliche Erfahrungsträger, der väterliche Erzeuger des (in Empfindungen und Gedanken zerstückelten) Geistsprößlings, der als letzter am Abend in sein Haus heimkehrt und sich nun mit dem Nachtmahl das "Seinige" wieder einverleibt: Fleisch und Blut des geopferten Sohnes aber nicht die Knochen (vgl. Exodus 12,46 und den "Schamanen"-Psalm 22), die den dichteren Todesdurchgang durchmachen. Prototyp dieses Abend- bzw. Nachtmahls ist das "letzte Abendmahl" der Evangelien (Mt 26,26-28; Mk 14,22-24; Lk 22,19-20) und das "Brot"-Kapitel bei Johannes; dann auch Parzivals Gralsnächte bei Chrêtien und Wolfram, vor allem aber in Wagners Parsifal. Von der alchymisch-leiblichen Seite der regenerativen Verwandlungsprozesse her ist es die Köpfung und Umarbeitung der "Könige"in der Chymischen Hochzeit des Christian Rosencreutz, die besondere Ausgestaltungen dieses Motivs bietet. Der aus dem "Saft" der Könige erzeugte Vogel wird dort wiederum enthauptet, und sein Blut zum neuen Königspaar weiterverwandelt. 
Marlenchen aber ging hin zu ihrer Kommode und nahm aus der untersten Schublade ihr bestes Seidentuch, und holte all die Beinchen und Knochen unter dem Tisch heraus und band sie in das Seidentuch und trug sie vor die Tür und weinte ihre blutigen Tränen.  
Da legte sie sie unter den Wacholderbaum in das grüne Gras, und als sie sie da hingelegt hatte, so war ihr mit einem Mal so recht licht, und weinte nicht mehr.  
Die eigentliche Verwandlung dieses Opferlamms (vgl. das Passah-Nachtmahl gemäß Exodus 12,10) ist dann aber tiefgreifender als die Alchemie der "Küche" und der Verzehr der "Suppe", auch wenn dadurch die "Knochen" des Sohnes von der Fleisch- und Blutgebundenheit des von Empfindungen und Neigungen durchtränkten Leibes befreit und bereinigt werden. Die kostbaren Weine und Fleischspeisen, die in den Parzivâl-Epen aus dem Grâl hervorgehen, nähren die zum Nachtmahl Geladenen, aber der Grâl selbst (dem jungen Parzivâl zunächst als Lebensbaum sichtbar) erstrahlt oberhalb der Tische in einer unverzehrlichen klaren Kristallsubstanz und bildet so gewissermaßen das kaleidoskopische Zentral-Juwel, das "Mani-Padme" (Kleinod in der Lotosblüte), die unversiegliche Jungbrunnenquelle der "nicht aus dem Blut, noch aus der Wollust des Fleisches, noch aus der Wollust des Mannes, sondern aus Gott Geborenen" (Johannes 1,3). Denn um eine Neugeburt aus dem Tode geht es nun, wenngleich diese in das Abendmahl des heimgekehrten Vaters und seine nächtliche Regenerations-Alchemie zunächst eingehüllt erscheint wie der Tiefschlaf in den Traum 
Die Sünderin wandelt sich durch ihre "blutigen" Tränen zur Büßerin, die Büßerin zur Priesterin der Totensalbung und der Einbalsamierung des Leichnams (in den Evangelien wie auch hier). 
Als Grabtuch dient ein Tuch aus der untersten bescheiden-intimen Schublade ihrer Kommode, Gegensatz zu dem "Halstuch"des Geköpften aus dem obersten Fach der Truhe ihrer Mutter.  
Grabstätte ist das Grab der ersten Frau unter dem Wacholderbaum, in der "Lebensbaum"-Wurzel: der todestiefe "Versenkungsgrund" der bei der Geburt "an Freude" verstorbenen Mutter des "kleinen Sohnes"; er wird gewissermaßen in ihren Schoß zurückgelegt zur Wiedergeburt "kann ein Mensch wiederum in seiner Mutter Schoß eingehen und geboren werden?" (Johannes 3,4)  
Die Gleichörtlichkeit von Sündenfall, Begräbnisstätte der Ureltern (also auch Evas) und Grab des Gottessohnes, somit auch die identische Mitte von Lebensbaum, Todesdurchgang und Todesüberwindung bildet bereits in der "Schatzhöhle" die innere Achse des insgesamt menschengestaltigen Welt-Zeit-Raums. Unter dem Wacholder liegt ja die Mutter begraben, wo nun die weinende Schwester die zusammen-gesuchten Gebeine des Jungen begräbt.  
  
und die Zweige taten sich immer so recht voneinander, und dann wieder zuhauf, so recht als wenn sich einer so recht freut und mit den Händen so tut.
  
Und nun wird alles ganz anders, inhaltlich, in der Weiträumigkeit des Geschehens, wie auch im Erzählton des Märchens.  
Sechs Wochen sei der Junge angeblich auf Verwandtenbesuch das ist der Zeitraum von Passion bis Himmelfahrt (Apostelgeschichte 1,3), die Zeit, in der die Auferstehung des Sohnes das Verstehen, die Gemütskräfte und die Sinne der Jünger "hinter verschlossenen Türen" durchdringt, wo der Auferstandene ihnen die Schrift auslegt, wo er ihnen zu Gesicht und Gehör, ja sogar zur Tastempfindung kommt, bis am Ende diese Erfülltheit von innen her das Wahrnehmen der Jünger überschreitet und der Auferstandene sich in die "Wolken des Himmels" aufzulösen scheint, aus denen er als der "Menschensohn" der Apokalypse wiederkehren soll. Zehn Tage später bricht mit Sturmbrausen, Feuerflammen und allverständlicher Redegabe der Geist in den Jüngern durch.  
Wie nun erlebt der Redebegabte dieses Märchens den Auferstandenen?  
Im Zweitausendjahre-Rückblick liegen nicht nur Passion und Ostern sondern auch der pfingstliche Feuer-Sprachen-Sturm des Geistes integrativ-dicht beieinander und durchdringen sich zu einem geradezu "pfingstlichen" Auferstehen: Der Sohn erscheint in der Vogelgestalt des Heiligen Geistes, aber nicht als Taube herabschwebend, auch nicht als herabsinkende Feuerflamme, sondern als Phönix feurig aufsteigend 
Der "Phönix" ist der Vogel, der sich selbst in einem Todesdurchgang ("alle 500 Jahre" sagt Pythagoras in den "Metamorphosen" des Ovid) neu erzeugt; er sammelt Weihrauch und Balsam, verbrennt mit diesen Essenzen der religiösen Hingabe und steigt in deren Duft aus den Flammen kindlich-frisch empor. In Wolframs "Parzival" heißt es vom Gral: "von des steines craft der fênîs verbrinnet, daz er ze aschen wirt: diu asche im aber leben birt."  
Wacholder gibt mit den ätherischen Ölen seiner Zweige und Früchte den "Weihrauch" der Völker diesseits der Alpen; wir erinnern uns bei der Schilderung der Baumverwandlung auch an den brennenden Dornbusch Moses, in dem ihm der "Ich-bin-der-Ich-Bin" erschien.  
Die ansonsten in Farbe und Form eher düster und verschlossen wirkende Säule des alten heiligen Wacholders entfaltet nun neuartig ihre Äste und Zweige, wie ein Mensch seine Arme morgendlich reckt und streckt; der Wolkenduft des Himmels geht von dem Baum aus, darin leuchtet es feuergleich auf, und dieses Erhellen des Baumes erscheint menschlich, als ein Ausdruck der Freude, und zugleich erfreulich: im sympathetischen wechselseitigen Ineinander der gestischen Baumes-"Entwicklung" und der büßenden Betrachterin, wie bereits oben bei der Schwangerschaft der "Frau" mit dem Logos-Kind. Die unter dem Baum begrabene Mutter trägt ihren Sohn erneut aus, nun nicht in den neun Vegetations-Monaten des Jahreskreises, sondern in einer einzigen Osternacht 
Der Phönix ist wunderschön und singt bezaubernd (nach dem Urteil aller,die ihn nun hören); seine Farben sind Rot (wie Blut), Grün (wie die frische Frühlingsnatur) und Gold (entsprechend der Himmelfahrt, die diesen österlichen Vogel bereits verklärt, vergleiche das Auferstehungsbild des Isenheimer Altars): ein Astralwesen mit Sternen-Augen; hinter ihm leuchtet blendend hell die Sonne auf (s. Psalm 19,6 und Markus 16,2).  
Die Handlung wird nun mit dem Phönix fortgeführt: Er ist nicht mehr bloßes Opferobjekt der geistigen, seelischen und innerleiblichen Kräfte um ihn, die ihn "herumschubsten", verarbeiteten und verzehrten, sondern ichhafter Handlungsträger, lebendige Handlungsquelle, tätiges Subjekt in freier Entfaltung seiner Schwingen. Darin ist der eigentliche Schlüssel zum Verständnis der Auferstehung von den Toten zu finden: Stehen hinter den Dingen Vorgänge und hinter Vorgängen tätige Kräfte, so ist die Handlungssubstanz der tätigen Kräfte hinter den chemisch-biologischen Lebensvorgängen und deren zu Dingen abgestorbenen Außenaspekten die eigentliche Wirklichkeit jener dinglichen, zuständlichen und bewegten Erscheinungen. Tätigkeit läßt den Geist durchbrechen, der in Dinglichkeit, Zuständlichkeit und passiven Bewegungen verborgen liegt; denn er ist die Quelle aller aktiver Bewegungen und konkretisiert sich in der Handlungsverantwortung des freien Willens, des schöpferischen Ich 
Und dieser Phönix singt nun immer wieder sein Evangelium von der Verwandlung, in der er eben besteht, seine "Lebensschrift"-Chiffre ("Biographie"): Sieben Verse, in denen Opfer, Abendmahl und Begräbnis Erinnerungen des vom Tode erweckten "Vogels" sind, der nun staunend seine Schönheit verkündet.  
In drei Phasen stuft sich dann die Entwicklung des tätigen Menschen, des "homo faber", die geschichtlich-gesellschaftliche Arbeits-Ordnung bis zum Erzähler des Märchens hin, der gemäß den Einleitungsworten auf die fast zweitausend Jahre der christlichen Ära zurückblickt:  
Zuerst setzt der Vogel sich auf das Dach eines Goldschmieds. In der goldenen Kette, die er sich mit seinem Gesang erkauft, konzentriert und symbolisiert sich die alte, würdevolle Weisheit, an der (gemäß Homer, Ilias 8,19) die Erde vom Himmel (ab-)hängt; die Kette, deren Ringe der Schmied gerade mit seiner Zange zusammengeschlossen hat, bringt die Vermittlungs-, Traditions- und Schlußketten der Kultur-Selbstverständigung ins Bild.  
Dann auf das Dach eines Schusters, der mehr die Gefühls- und Gemütslebendigkeit des Menschen darstellt; vor der blendenden Sonne über dem Dach muß er sich mit der Hand schützen, er verträgt das Erkenntnislicht nicht unmittelbar, aber er holt in seiner Begeisterung gleich seine ganze Familie und seine Mitarbeiter "aus dem Häuschen", damit sie den schönen Vogel mit ihm bestaunen. Bei ihm tauscht der Phönix ein Paar roter Schuhe für seine Gesangswiederholung ein. 
Zum dritten fliegt der Vogel zu einer Manufaktur, in der zwanzig junge "Müller" einen Stein behauen, widerständige Willenskraft nach der edlen Weisheit des alten Goldschmieds und dem Gefühlsüberschwang des familiären Schusters. Das Evangelium des Vogels dringt nur schrittweise durch deren eigene Arbeitsrhythmik und Anstrengung hindurch. Nach dem einen Goldschmied und dem Familienbetrieb des Schusters nun die große Manufaktur-Belegschaft, in der alle mit anpacken müssen, um den für das Lied eingehandelten Mühlstein auf den Hals des Vogels zu hieven.  
  
und die Sonne schien so hell auf die Straße
  
Die Tätigkeits-Substanzialität des feuergeborenen Geistwesens hat in der arbeitenden Ausgestaltung der Materien, Stoffe und Widerstände ihre Entsprechung gefunden: Der "Sohn" wirkt in der Arbeit der Menschen. Die Tätigkeiten des Goldschmieds, des Schusters und der Steine behauenden Müllerburschen repräsentieren zugleich Denken, Fühlen und Wollen in der Erarbeitung von leiblich konzentrierter Erfahrungs-Weisheit, seelenbewegender Freude und geistig initiierter Widerstandbewältigung.  
Goldkette, Tanzschuhe und Mühlstein hat der Sänger mit dem jeweils zweiten Vorsingen seines Liedes "bezahlt", Leistung gegen Leistung, Werk für Werk, Wert für Wert, aber ohne krämerische Enge: Zur Erweckung gab es zuvor immer eine Strophe gratis: Gnade kommt vor Werklohn; aber die von den Arbeitern, die durch die Gnadenstrophe aufgeweckt worden sind, bewußt geforderte Wiederholungs-Leistung des Sängers ist ihres Lohnes wert: Die erweckten Zuhörer opfern ihr Werkstück dem Vogel, der sie an die innermenschlichen Leibes-, Seelen- und Geisteskräfte, die in dem Vater, Marlenchen und der zweiten Frau personifiziert sind, weiterreicht.  
Denn nun folgt mit dem jüngsten Gericht, mit der Ernte und Scheidung der Lebensfrüchte, mit der großen "Krisis" des Endes die apokalyptische Wiederkehr des Menschensohnes 
Vom weiten Ausflug kehrt der Phönix nach Hause zurück, zu den im Haus beieinander sitzenden Repräsentanten der am Menschen wirkenden Kräfte, die sich nun im "jüngsten Gericht" scheiden müssen. Das Lied des Vogels lockt sie hervor wie zuvor die Handwerker aus ihren Werkstätten, und sie bekommen die Gaben, die sich der auferstandene Seelenvogel mit seinem "Evangelium" ersungen hat, zum Lohn ihres Wirkens an der Neugeburt des geistigen Menschen: 
Der Vater, leiblicher Erfahrungsträger, nun auch am hellen Tage "bei sich" zuhause, bekommt die goldene Weisheitskette, Marlenchen erfreut sich des Paares roter Tanzschuhe, der Frau, die schon mit dem ersten Wetterleuchten dieses "Advents"die Enge nicht mehr erträgt, die im Kontrapunkt zu dem Verwundern und der Freude des Vaters und Marlenchens von Angst überwältigt wird, zusammenbricht und in Entsetzen auflodert, wird der Mühlstein übergeworfen, denn: "Wer einem dieser Kleinen, die an mich glauben, eine Falle (skandalon) stellt, dem wäre besser, daß ein Mühlstein um seinen  Hals gehängt würde und er im tiefen Meer ersäuft würde. Wehe der Welt wegen der Fallen, denn es ist notwendig, daß Fallen zuschlagen; doch wehe dem Menschen, durch den die Falle zuschlägt!" 
(Apokalypse 3,20) 
 
von des steines craft der fênîs verbrinnet, daz er ze aschen wirt: diu asche im aber leben birt.
Mandel-Machandel-Wacholder-wachend
die "schoqed"-Homonymie in Jeremias1,11 f
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Genesis 1-11 : Hiob 38-41 : Sprüche 8,22 ff: die Weisheit
Genesis 3: die Ischah und der Baum der Erkenntnis
Psalm 22 – Passion : Psalm 8 und 19
die Knochenzählung in Psalm 22 : der Sonnen-Held in Psalm 8
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Die vier Evangelien: Synopse der Synoptiker-Kapitel
Abendmahl: Mt 26,26-28 : Mk 14,22-24 : Lk 22,19-20 : das "Brot"-Kapitel bei Johannes
die Gebeine bei der Kreuzabnahme : Maria Magdalenas Suche und der Auferstandene
*
"Kleine Apokalypse"
bei Mätthäus
(Kapitel 24)
 
"Kleine Apokalypse"
bei Markus
(Kapitel 13)
Löwen-Adler-Engel-Stier – Evangelistensymbole
"Kleine Apokalypse"
bei Lukas
(Kapitel 21)
 
"Ihr werdet sehen den Menschensohn 
sitzen zur Rechten der Kraft"
Mt 26,64; Mk 14,62; Lk 22,69
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Requiem: Dies irae
+
Pfingsten (Apostelgeschichte)
1.Johannesbrief: Gott ist Licht, Gott ist Liebe : Paulus: Abendmahl, Auferstehungskeime
Das Himmelreich=Senfkorn – zur Deutung der Gleichnisse in Matth.13
Entfaltet der Sohn die Werke des Vaters auch in der Natur?
Apokalypse des Johannes : Qumran: Hymnenrolle Lied III: der Geburtsschmerz der Passion * Jona
Schatzhöhle (Apokryphon, spätantike Bibelparaphrase)
Perlenlied (Apokryphon, Märchen)
Marius Victorinus: drei Hymnen De Trinitate
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Wurzel Jesse (Chartres) : Lebensbaum (mit den zehn Sephirot) der Kabbala
Evangeliar von Kells : Lebensbaum : Christi autem generatio
Als wir noch durch Bäume wuchsen : das 86-Aquarelle-Buch
sommerliche Gartenbilder (Wandmalereien) in der Villa der Augustus-Gattin Livia (Rom)
Philipp Otto Runge : Die Zeiten : Der Morgen
 
Der Phönix
im Physiologus, griech. / dt. * Der Phönix bei Herodot
Ovid, Metamorphoses 15: Die Lehren des Pythagoras: der Phönix
Plinius: Naturalis historia 10,2 * Tacitus Annales 6,28 * Pomponius Mela 3,83 : Isidor v. Sevilla Etym 12,7
Rgveda 10,81: Das Selbstopfer des Vishvakarman (All-Tat) in geflügelter Gestalt
Einhorn und Löwe im Physiologus
+++
Messekanon: Wandlung : Gralsspeisung (Parsifal): Richard Wagner
Gralsspeisung (Parzivâl): Chrêtien de Troyes / Wolfram von Eschenbach
der Phönix, aus dem Gral neugeboren (Trevrizents Erklärung in Wolframs Parzivâl)
Mosaik in der Apsis von San Clemente (Rom): Lebensbaum
Was ist Licht? : Auferstehungs-Sonne des Isenheimer Altars
Die chymische Hochzeit des Christian Rosencreutz:
Wasser und Salz : Köpfung der Könige : Vogel : Baumfrucht und Königsgeburt
Jakob Böhme: Morgenröte im Aufgang:
großes Baumgleichnis : der Sohn als Sonne
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Johann Wolfgang von Goethe: Faust 1, Schlußszene mit Gretchens Lied im Kerker
+++
Marienlegende: "Nasirat" und "Jungfräulichkeit" * Franziskus: Blütenlegenden
Pseudo-Matthäusevangelium (lat.): Marienlegende, Flucht nach Ägypten
Protoevangelium des Jokobus: Maria im Tempel, Jesu Geburt in der Höhle
+
Schriftauslegung der Lebensschrift-Chiffre: Novalis: Die Lehrlinge zu Sais
Hymne : Klingsohrs Märchen von Fabel und Eros : Astralis * Goethe: Das Märchen / Deutung (R.Steiner)
- - – kannst du die Schrift, die Ornamente finden / die Salomon versiegelt mit Verstand – – –
Das Lesen der Chiffernschrift nach der Feuerprobe : R.Steiner: Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?
Joh.Val. Andreae: Chymische Hochzeit Christiani Rosencreutz / Fama Fraternitatis / Confessio Fraternitatis
Abu Hamid al-Ghazzali: das große Gleichnis vom Schreibrohr der Lebens-Chiffernschrift
Heinrich von Ofterdingen, Wolfram und Klingsôr im Wartburgkrieg * Der Gral als Stein aus der Krone der Gerechtigkeit
Das Hohe Lied: "Wo ist denn dein Freund hingegangen, du Schönste?", "Morgenröte im Aufgang"
Islam: die ältesten Koran-Suren (arab./dt.) * Moschee in Cordoba * Alhambra in Granada
Plutarch : "Du bist!" : Über das E in Delphi
Über Isis und Osiris
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Raffaelo Santi: Disputa del Sacramento (Trinität und Eucharistie : Theologie)
William Blake : Songs of Innocence and of Experience : The books of Thel : of Urizen : of Ahania : of Los
S.T. Coleridge: Kubla Khan * Franz Kafka: Parabeln * Paul Eluard: liberté
Apuleius: Das Märchen von Cupido (Amor) und Psyche
Siebenstern - philosophische Lyrik (Zimmermann) * Das Mandala eines Tages (Zimmermann)
lapsit exillis (index)
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Der äußere Lehrer, der mir die Fenster und Türen zu diesen Quellen und Hintergründen geöffnet hat, ist
Rudolf Meyer: Die Weisheit der deutschen Volksmärchen, Stuttgart 1981
Der innere Lehrer ist
Rabbuni
 
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Hans Zimmermann : 12 KÖRBE: Quellen in zwölf Sprachen : Märchen vom Wacholderbaum (Machandelboom), neuhochdeutsch und kommentiert