grab.htm
Heiliges Grab in Görlitz
arachne.htm
Sonnenuhr in Görlitz
planet.htm
Planeten-Akkord
wasmusik.htm
Musik : Mathematik
wasgold.htm
der goldene Schnitt
censorin.htm
Censorinus: De die natali (lat.dt.)
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Boethius: De hebdomadibus (lat./dt.)
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Boethius: De institutione arithmetica
boe-mu1.htm
Boethius: De institutione musica (lat./dt.)
isid-mat.htm
Isidor von Sevilla: Etymologiae III
isid-mus.htm
Isidor von Sevilla: De musica (lat./dt.)
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Honorius Augustodunensis: imago mundi
hist-sch.htm
Petrus Comestor: historia scholastica
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Gervasius von Tilbury: otia imperialia (lat./dt.)
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Constitutum Constantini (lat.dt.)
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Genesis 1-11 hebr./griech./lat./dt.
schatz.htm
Schatzhöhle (spätantikes Apokryphon, Bibelparaphrase)
enuma.htm
Enuma Elisch (babylonisches Schöpfungsepos)
cordan-1.htm
Pôpol Wûch (altamerikanischer Schöpfungsmythos)
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Matthäus-Evangelium (griech./lat./dt.)
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Markus-Evangelium (griech./lat./dt.)
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Lukas-Evangelium (griech./lat./dt.)
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Johannes-Evangelium (griech./lat./dt.)
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Apostelgeschichte: Himmelfahrt (griech./lat./dt.)
praxeis2.htm
Apostelgeschichte: Pfingsten (griech./lat./dt.)
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1.Johannes-Brief (griech./lat./dt.)
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1.Korintherbrief des Paulus Kap.1-2, 11-15 (griech./lat./dt.)
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Epheserbrief des Paulus (griech./lat./dt.)
paul-kol.htm
Kolosserbrief des Paulus (griech./lat./dt.)
hebr.htm
Hebräerbrief: Christus als Priesterkönig (griech./lat./dt.)
stein.htm
1.Petrusbrief, Kap.2: Der Stein (griech./lat./dt.)
nikodem.htm
Nikodemus-Evangelium (Pilatusakten)
pilatus.htm
Höllenfahrt Jesu (Pilatusakten)
perle.htm
Perlenlied (Thomasakten)
iak.htm
Protoevangelium des Jokobus (apokryphe Marienlegende)
imran.htm
al-Qur'an: Marias Nasirat im Tempel, Jesus "das Wort"
eckhart.htm
Meister Eckhart: Predigt 1, "Iesus intravit in templum"
faber.htm
"Der Zimmermann", apokryphe Kindheitsev.; Hiram
iesufabr.htm
Die Berufe Jesu
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Senfkorn-Gleichnis
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Entfaltet der Sohn die Werke des Vaters in der Natur?
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Book of Kells, Bildergalerie
requiem.htm
Requiem (Mozart): Dies irae
daniel-7.htm
Daniel 7: Der Menschensohn
apok-0.htm
Apokalypse des Johannes (griech./lat./dt.)
apo-0.htm
Apokalypse – Dürers Holzschnitte
gent.htm
Van Eyck: Genter Altar, Anbetung des Lamms
disputa.htm
Raffael: Disputa del Sacramento
parnass.htm
Raffael: Parnaß (Apollon und die Musen)
stanza.htm
Raffael: Gewölbedecke der Stanza della
Segnatura
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Botticelli/ Ovid: Venus/ Primavera (lat./dt.)
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Hesiod: Geburt der Aphrodite (griech./dt.)
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Hesiod: Theogonie (gesamt, griech./dt.)
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Hesiod: Werke und Tage (Pandora, Weltalter)
myth.htm
Apollodoros, Bibliothêkê: Theogonie (gr./dt.)
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Pythagoras bei Diogenes Laertios
heraklit.htm
Heraklit (gr./dt.)
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Parmenides (gr./dt.)
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Platon: Timaios 27d-34b (gr./lat./dt.)
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Platon / Calcidius / Müller: Timaios / Timaeus gesamt
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Platon: Sonnen- und Höhlengleichnis (gr./dt.)
met-a.htm
Aristoteles: Metaphysik a:
infinite Begründungsregresse
met12-2.htm
Aristoteles: Metaphysik L:
das unbewegte Bewegende
plutarch.htm
Plutarch: "Du bist!": Über das E in Delphi
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Cicero: somnium Scipionis
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Vergil: Eklogen 4 und 6 (lat./dt.)
eneis6.htm
Vergil: Aeneis 6 (lat./dt.)
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Ovid: Metamorphosen, 1.Buch
ovid-vos.htm
Ovid: Pythagoras, der Phönix
cupido.htm
Apuleius: Cupido und Psyche
phoenix.htm
Phönix im Physiologus und anderen Quellen
einhorn.htm
Einhorn und Löwe im Physiologus
victorin.htm
Marius Victorinus: 3 Hymnen über die Trinität
proklos
Proklos: Stoicheiosis theologike (gr./dt.)
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Anselm von Canterbury: Monologion
proslog.htm
Anselm von Canterbury: Proslogion
curdeus1.htm
Anselm von Canterbury: Cur Deus homo
causis-0.htm
liber de causis (arab./lat./dt.)
st1qu2.htm
Thomas v. Aquin: Summa Theol.1 qu.2, Gottesbeweise (lat./dt.)
st108.htm
Thomas v. Aquin: Hierarchie der Engel (lat.)
echardus.htm
Meister Eckhart: utrum in Deo sit idem esse et intelligere (lat./dt.)
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Leibniz: Monadologie
kant.htm
Kant: Raum und Zeit (KrV)
antinom1.htm
Kant: Antinomien (KrV)
songs-in.htm
William Blake: Songs of Innocence and Experience
blake.htm
William Blake: Book of Thel
runge.htm
Philipp Otto Runge
machand.htm
Machandelboom
nacht.htm
Novalis: Hymnen an die Nacht
astralis.htm
Novalis: Astralis
novalis.htm
Novalis: Lehrlinge zu Sais
0002.htm
Novalis/ Schelling
xanadu.htm
Coleridge: Kubla Khan
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Franz Kafka: 3 Parabeln
liberte.htm
P. Eluard: Freiheit
genes-28.htm
Genesis 28: Jakobsleiter, hebr./griech./lat./dt.
exodus-3.htm
Exodus 3: ICH BIN der ICH BIN hebr./griech./lat./dt.
numeri-6.htm
Numeri 6: der Nasir Elohim, hebr./griech./lat./dt.
samson.htm
Samson (Schimschon)
elias.htm
Elias: die neue Gotteserfahrung, hebr./griech./lat./dt.
ps-104.htm
Psalm 103 (104) – Schöpfungspsalm
ps-2.htm
messianische Psalmen – 2 und 110
ps-8.htm
Psalm 8 und Psalm 19
(18) – Die Himmel rühmen
ps-22.htm
Psalm 22 – Passion,
und Psalm 24
ps-121.htm
Psalmen 121 und 139 – Gottes allwissende Wachheit
ps-148.htm
Psalmen 148 und 150 – Hallelujah
daniel-3.htmGesang der drei Jünglinge im Feuerofen
iob.htm
Hiob 38-41 hebr./griech./lat./dt.
jona.htm
Das Zeichen des Jona
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O Heiland reiß die Himmel auf: Jesaja, Spee, Novalis
jesaja.htm
Jesaja: Immanuel, Gottesknecht
jeremia.htm
Jeremias: Berufung
hesekiel.htm
Hesekiel: Thronvision
h-lied.htm
Hohes Lied Salomons
chokhmah.htm
Lied der "Weisheit" in Sprüche Salomons Kap.8
fioretti.htm
Franziskus: Fioretti (Blütenlegenden)
soph-0.htm
Rudolf Steiner: Theosophie
wie-0.htm
Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?
Mit ihrer archaisch-schlichten
Symbolsprache hat die Erzählung märchenhafte
Züge, wozu auch paßt, daß sie sich wie die Perlmuttschichtungen
in der Auster um Spruchkerne herumschmiegt.
Der erste
Spruch, unmittelbar aus dem Munde des Propheten statt des Gottes (wenn
auch mit einer Gottesschwureinleitung
wie später, mit gleichen Worten, bei der verwitweten Hausherrin) kündigt
die große Dürre an.
Der zweite
und dritte
Spruch, nun aus Gottes Mund, gibt dem Propheten selbst Rettung, Herberge
und Speisung zunächst bei einem Bach durch die "Raben" (recht üppig:
Brot und Fleisch),
und dann, als dieser austrocknet,
bei der genannten Witwe,
die sich mit ihrem Sohn
auf den Hungertod in der angekündigten Dürre vorbereitet, jetzt
aber durch einen vierten
Spruch selbst mit-gerettet wird, indem sie erst einmal den Propheten
nährt: Das Mehl im Topf und das Öl im Krug sollen nicht alle
werden bis zum Ende der großen Dürre.
Dann, ein
altes Märchenmotiv, auch aus den Evangelien bekannt, stirbt der
Sohn der Witwe; Elias (einzigartig für einen Menschen, prototypisch
für den Christus
des Neuen Testaments) erweckt ihn zum Leben, indem er ihn in sein Obergemach
hinaufnimmt und sich dreimal über ihm "ausmißt", so wie man
einen Maßstab anlegt.
In der Außenwelt,
wo König Achab regiert (und selbst von seiner Gattin Isabel regiert
wird), also die große Dürre, und hier, in einer umkammert-abgeschiedenen
Eigenwelt, eine
Speisung, gralshaft-autark aus dem inneren Lebensquell selbst, mit
Wasser, Mehl und Öl, für die Dreiheit von Hausherrin, Sohn und
prophetischem Gast. Ihre letzten Nahrungsvorräte soll die Witwe dem
Gast opfern, von da an füllen sich Mehltopf und Ölkrug für
die drei immer neu.
Und aus dieser ICH-Verkammerung
mit ihren spontan-spenderischen Nahrungs-Binnengefäßen, aus
dem Leibeshaus der verwitweten Mutter Natur, deren verstorbenen Sohn der
Geistsprecher wiedererweckt hat, wird der Prophet
der großen Dürre im folgenden Kapitel (18) wieder hervortreten,
hinaus ins sonnenverbrannte Hunger- und Durstland,
Das große Fastenbrechen
zum Ramadan-Ende und jüdisches Neujahr, Rosch-ha-Schana, fielen dieses
Jahr auf den gleichen Tag, und so hatte ich mir vorgenommen, die Elias-Kapitel
im 1. Buch Könige (17-19) zu vervollständigen und dann auch
einige Lücken in der arabisch-deutschen
Koranedition, in der der transliterierte Text einerseits der Rückertübersetzung
andererseits gegenübersteht, zu schließen.
Mit dem Letzteren begann
ich und erweiterte gewissermaßen rückwärts die Netz-Edition,
ausgehend vom Schluß des Koran, also von den schon
zweisprachig präsenten apokalyptischen, in Kurzversen gereimten Suren
81-114, nach vorne, um den
ganzen Block der frühmekkanischen Suren, soweit sie von Rückert
übersetzt sind, hineinzunehmen.
Desweiteren wollte ich die
erzählerischen spätmekkanischen
Suren 12 (mit der uns aus dem Genesis-Buch bekannten Geschichte von Josef
und seinen Brüdern) bis
16, allerdings nur in Rückerts metrischer Übertragung (ohne
arabischen Text), darbieten. Schließlich kam noch die 27.
Sure hinzu, in der der Besuch der Königin von Saba bei Salomon
das Thema ist: Sie schürzt ihren Rock, um durch die Wasserfläche
im Palast des Königs zu waten, doch da erschrickt sie, denn sie dringt
mit den Füßen nicht in die Kühle ein, da es nur ein wasserklarer
Kristallboden ist. Diese Sure nun wieder zweisprachig: Sie ist in ihren
Versen vollständig mit den Assonanzen und Homoioteleuta der nominalen
und verbalen (2.Person) Pluralendungen auf -îna und -ûna locker
durchgereimt, und dem entspricht bei Rückert, der hier keine hundertfache
(!) Gleichförmigkeit der Klauseln erzwingen wollte, die iambische
Metrik der prosaisch-erzählenden Langverse.
Aber weit gefehlt, daß
ich das bis Ende September hätte schaffen können. Nun ist es
eine reiche Ernte für die Erntezeit geworden, ein Füllhorn apokalyptisch
wetterleuchtender frühmekkanischer Suren ("Bist
du der Wüstengeist der Religion?") für die mutig-muntere
Michaelizeit, mit viel
klein-kleinem Gefitzel im Lesen, Schreiben und Parallelsetzen
des arabischen Textes neben Rückerts unübertrefflicher Nachdichtung.
Wie gut Rückert ist, merkte ich besonders bei meinen beiden Versuchen,
bei den von ihm offengelassenen Suren
99 und 104
eigene Nachdichtungen einzufügen. Mein alter Schlüssel-Meister,
wie hoch schätze ich Dich, immer mehr, immer mehr!
Auf der Liste
aller 114 Koransuren, die ich dann auch erstellt habe, kann man gut
erkennen, wie sich die ältesten, die frühmekkanischen Suren ans
Ende des Koran drängen, wo sie, obwohl sie mehr als die Hälfte
der 114 zählen, weniger als ein Siebtel des gesamten Korantextes ausmachen.
Vor sechs Wochen, also vor
dieser ganzen verrückerten Arabeske,
ging mit einem kurzen "Pöp" meine Festplatte kaputt, einfach so, ohne
omina und prodigia, so daß ich u.a. den gesamten Briefwechsel der
letzten fünf Jahre verloren habe. Meine Seiten konnte ich natürlich
alle aus dem Netz wieder-holen, ebenso auch die Rundbriefempfängerliste,
die ja bei newsletterboy.de lagert. Aber ich habe nun von Euch, meine lieben
Freunde, nur noch die email-Adressen, sofern sie in der Liste stehen, was
ja offensichtlich für alle gilt, denen ich dies hier eben schreibe
und die übliche Abschluß-Formel zu-winke:
grusz, hansz
8.
Rundbrief 2009: Noten zu den dreistimmigen Chorliedern
Nun ist so etwas schwer,
eine heruntergeladene Graphik wieder zu einer gut lesbare Version zu strecken,
und mir hier fällt eben das unmittelbare saubere Ausdrucken doch leicht,
also ist es einfacher, die Noten bei mir zu ordern.
Ich drucke also gern, wenn
jemand die Noten für sich oder seinen Chor haben möchte, die
18 Lieder aus bzw. ziehe Kopien von den 24 Seiten, denn die meisten Stücke
(13) sind ein-seitig, vier sind zwei- und eines drei-seitig; und wer sie
haben möchte, der sende mir bitte einen entsprechend frankierten Umschlag
zu:
Hans Zimmermann
Elisabethstr. 35
02826 Görlitz
Und zwar sind diese 24 Blätter
in Klarsichtfolien zu einem Heft gebündelt, das knapp 200 g schwer
ist und etwa 32 x 25 cm mißt; d.h. zwei Exemplare zusammen passen
gut in einen "Großbrief" (bis 500 g), der 1,45 Euro kostet. Wer also
zwei solche Hefte zugesandt bekommen möchte, der sende einen mit 1,45
Euro frankierten großen Briefumschlag (bis 35 x 25 cm groß
darf er sein, aber bitte nicht kleiner als die 32 x 25 cm des Heftes) zu,
etwa zusammengefaltet in einem kleineren, oder per Rücksendemodus
(wenn man das bei der Post in Erfahrung bringen kann, wie das gemacht werden
kann, und mir eben so etwas Rückfrankiertes zuschickt).
Wer nun mehr als diese zwei
Exemplare haben möchte, der sende mir das entsprechend größere
und höher frankierte Verpackungsmaterial zu. Aber es ist einfacher,
sich bloß zwei Stück zusenden zu lassen und dann selbst die
gewünschte Anzahl zu kopieren, einzutüten, "zum bunten Heft zu
binden und zu bündeln": Ich bin ja der Urheber, bin keinem Verlag
verpflichtet und erlaube ausdrücklich und gerne das Kopieren auch
in größeren Mengen, solange keine Geschäfte damit getrieben
werden.
Über Mitteilungen,
wer wo wie wann was davon mit seinem
Chor oder in einem Einzelstimmen-Ensemble einüben und aufführen
möchte, bin und bleibe ich natürlich hocherfreut und tiefdankbar,
grusz, hansz
9.
Rundbrief 2009: Elias, das Opfer auf dem Karmel
4.Advent 2009
Liebe Freunde,
nun geht das Mendelssohn-Bartoldy-Jahr
zuende, und so wurde es Zeit, mit Blick auf das großartige Oratorium
dieses Komponisten die Eliaskapitel
aus dem 1.Könige-Buch zu vervollständigen: Es fehlte ja noch
das große zentrale
Kapitel über das Opfer auf dem Karmel zwischen
der märchenhaften
Erzählung vom Aufenthalt des Elias bei der Witwe und ihrem Sohn
und der meditativ-stillen
Gottesberührung, die gerade die Feuer des dramatischen Brandopfers
auf dem Karmel und die
darauf folgenden Regenfluten transzendiert. Ohne dieses Durchschreiten
der elementarischen (wie in Mozarts Zauberflöte) und seelischen (wie
in Wagners Siegfried) Schwellen bliebe das Wirken des Elias eine Restauration
des Gottes Israels, ein Kampf um die geistige Führung der zwölf
Stämme, und immerhin eine Beseitigung der Verehrung des "Herrn" (das
ist die Bedeutung des Titels "Baal") durch Er-Klärung Gottes als des
Daseinsgrundes aller Ichbinheit
bzw. der Ich-Bin-Gründung
allen Daseins (JHWH).
Es ist paradox, ja absurd, daß ausgerechnet der "Herr"-Titel später
den Gottesnamen verdeckt, ersetzt und umgepolt hat, so daß das Urteil
des Volkes bei Mendelssohn dann lautet: "Der Herr ist Gott".
Wie, also doch der Baal, der "Herr", statt JHWHs, des Ichbin-Grundes allen
Daseins? Man
möchte den Kopf zwischen die Knie legen und weinen.
Aber, wer hier schon weint,
was will der tun, wenn er liest, wie Elias die
"Herren"-Priester abschlachten läßt, und wenn er im Oratorium
den mitfühlsamen Psalmvers
hört, "ob tausend
fallen zu deiner Seite und zehentausend zu deiner Rechten, so wird es doch
dich nicht treffen"? Meine Güte, das ist derartig alt, derartig
archaisch, derartig abartig -- nein, bei aller Brutalität dieser selbstherrlichen
Chöre: ich glaube dem romantischen Klassizisten von 1846 nicht, daß
er auch nur einen Funken der Feuergewalt verstehen konnte, die hier zum
Ausdruck gekommen ist, und seine protestantisch-biederen Hörer schon
gar nicht: Eingezwängt in die Kirchenbänke oder sittsam auf Konzertstühlen
sitzend, folgsame Ohren für Gehorsamsprediger oder pinguinberockte
Kapellmeister, zugleich auch zivilisationsstolze Kolonialherren über
die Wilden in Übersee, denen man den Glauben an den "Herrn" aufzäumt,
an den "Herrn" -- war das die Geistkraft
des Elias, des Elischa,
des Nazoraios Johannes?
*
* *
Zum Jahreswechsel möchte
ich (nach dem Angebot,
jedem, der es wünscht, meine 18 Chorlieder zuzuschicken, was natürlich
auch weiterhin gilt) jedem, der es wünscht, meinen
Liederzyklus "Der Wind weht wo er will" zusenden: ein atmosphärischer
Kalender in zwölf Liedern für Kinder, und zwar in zwei Fassungen,
nämlich mit Instrumentalbegleitung und dreistimmig (a capella). Wer
mir einen mit 1,45 Euro frankierten großen Briefumschlag von 35 x
25 cm zuschickt, erhält postwendend diese beiden (zusammengehefteten)
Fassungen. Aber dieses Angebot wiederhole ich noch einmal zu Beginn des
nächsten Jahres,
grusz, hansz
10.
Rundbrief 2009: Stern
31.12.2009
Liebe Freunde,
1. als kleinen Gruß,
Weihnachten hinterher und den Weisen aus dem Morgenland voraus (es dämmert
ja schon), hier ein kleiner Sternenhimmel aus dem Morgenland: http://12koerbe.de/bienengold/kachel.htm
2. Und noch ein kleines
Präsent, nur für Euch, die Rundbriefleser (sonst nicht öffentlich,
weil die Urheberrechtsgrenze erst in fünf Jahren erreicht wird): 16
frühe Gemälde von Piet Mondrian (Mondriaan), der ja als Fauve
in der Art von Vlaminck und Derain angefangen hat, aber einen unvergleichlich
zarten, lichten, leichten Mozart-Ton in seinen Bilder erreicht hat, wie
sonst kaum einer. Da kommt er her, aus dieser präexpressionistischen
Richtung vor dem 1. Weltkrieg, der Konstrukteur der in Erregung, Gewichtigkeit
und im Helligkeitswert ihrer Farben peinlich genau ausgewogenen Rechteckfelder
zwischen schwarzen Linien. Diese strengen Kompositionen sind ursprünglich
aus der Abstraktion einer Baumkrone in vielen analytisch-kubistischen Schritten
abgeleitet. Man sieht auch auf früheren Bildern, daß ihn die
zelluläre Blasenstruktur des winterlichen Baumgeästs fasziniert
hat.
3. Und drittens natürlich
das große, materielle, konkret umzusetzende Präsent der zwölf
Lieder des Jahreszyklus für Kinder "Der Wind weht wo er will": Jedem,
der mir mindestens die 1,45-Euro-Briefmarke und natürlich seine Adresse
zuschickt, bekommt umgehend diesen Zyklus als Doppelheft von Instrumental-Fassung
und dreistimmiger Vokal-Fassung zugesandt. Die entsprechenden Briefumschläge
habe ich selber hier.
Wer noch einmal die 18 Chorlieder
dazugelegt bekommen möchte (was vom Porto und der Briefumschlaggröße
her ja keinen Unterschied macht!), schreibe das bitte unbedingt dazu, an
mich: Hans Zimmermann, Elisabethstr.35, 02826 Görlitz,