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| Aratos,
Prolog, griech.:
ek Dios archômestha ton oudepot andres eômen 1 arrêton. mestai de Dios pasai men aguiai pasai d anthrôpôn agorai mestê de thalassa kai limenes. pantê de Dios kechrêmetha pantes tou gar kai genos eimen. ho d êpios anthrôpoisi 5 dexia sêmainei laous d epi ergon egeirei mimnêskôn biotoio. legei d hote bôlos aristê bousi te kai makelêisi legei d hote dexiai hôrai kai phuta gurôsai kai spermata panta balesthai. autos gar ta ge sêmat en ouranôi estêrixen 10 astra diakrinas eskepsato d eis eniauton 11 asteras hoi k malista tetugmena sêmainoien andrasin hôraôn ophr empeda panta phuôntai. tôi min aei prôton te kai hustaton hilaskontai. chaire pater mega thauma meg anthrôpoisin oneiar 15 autos kai proterê geneê. chairoite de Mousai meilichiai mala pasai. emoi ge men asteras eipein hêi themis euchomenôi tekmêrate pasan aoidên. |
Aratos, Prolog übers.:
Laßt mit Zeus uns beginnen, denn niemals lassen wir Menschen ungenannt ihn: Es sind doch von Zeus erfüllt alle Straßen, all die Märkte der Menschen, erfüllt von ihm sind die Meere, und auch die Häfen: Überall brauchen Zeus wir, ja alle wir, wir sind auch seines Geschlechts! Den Menschen gewogen weist er die richtigen Zeichen, die Leute weckt er zur Arbeit, stellt dem Leben die Weichen, sagt, wann die Scholle am besten liegt dem Rind und den Hacken bereit, wann richtige Stunden, Erde um Pflanzen zu häufeln und all die Saaten zu säen. Hat er doch selbst die Zeichen gesetzt in der Ordnung des Himmels, da er die Sterne gesondert, und plante genau übers Jahr hin, welche Gestirne am besten geeignet, die Zeichen der Zeiten uns, den Menschen, zu zeigen, auf daß alles sprieße und wachse. Ihm als dem Ersten und Letzten sind immer geneigt die Gemüter. Gruß, Vater, dir, Großwunder du, Großhelfer den Menschen du, wie auch die Titanen vor dir, und Gruß auch den Musen allen, den überaus lieblichen: Mich, der Gestirne zu nennen sich vorgesetzt, im Beten begeistert mich mit diesem Liede! |
| Cicero, lat. frgm.:
I a Iove Musarum primordia (1) II quem neque tempestas perimet, neque longa vetustas (11) interimet stinguens praeclara insignia caeli |
Cicero, frgm. übers.:
I von Jupiter der Musen Erstanfang II den nicht die stürmische Zeit wegfegt, noch die Schwäche des Alterns hinrafft, der sogar aussticht die strahlenden Zeichen des Himmels |
| Germanicus,
lat. Prolog:
ab Iove principium magno deduxit Aratus carminis. at nobis, genitor, tu maximus auctor. te veneror, tibi sacra fero doctique laboris primitias. probat ipse deum rectorque satorque. quantum etenim possent anni certissima signa, qua sol ardentem Cancrum rapidissimus ambit diversasque secat metas gelidi Capricorni quave Aries et Libra aequant divortia lucis, si non tanta quies, te praeside, puppibus aequor cultorique daret terras, procul arma silerent? nunc vacat audacis in caelum tollere vultus sideraque et mundi varios cognoscere motus, navita quid caveat, quid scitus vitet arator, quando ratem ventis aut credat semina terris. haec ego dum latiis conor praedicere Musis, pax tua tuque adsis nato numenque secundes! |
Germanicus, Prolog übers.:
Vom großen Iupiter aus hat Arat geführt seines Liedes Anfang. Doch uns bist, Vater, du der mächtigste Ursprung! Dich will ich ehren, dir opfern die Erstlingsgaben gelehrter Mühen: macht sie doch wahr der Lenker der Götter, der Sämann! Was denn könnten die sichersten Zeichen des Jahres vollbringen, wo den glühenden Krebs durcheilt die geschwindeste Sonne, schneidet im Gegenzug dann die Wende des eisigen Steinbocks, wo auch Widder und Waage im Licht-Gleichgewicht ausgewogen, wenn nicht, da du regierst, solche Ruhe den Schiffen den Seeraum und dem Bauern das Land freigäbe, fern schwiegen die Waffen? Nun fehlt nur noch, das Antlitz kühn in den Himmel zu heben, Sterne und auch die Bewegungsvielfalt der Welt zu erforschen, das, was der Schiffer scheut, der Pflüger wissentlich meidet, wenn er das Floß dem Wind, die Saat anvertraut seinen Äckern. Da ich diesen Prolog mit lateinischen Musen versuche, sei dein Frieden, du selbst deinem Sohn und Gott sei mir gnädig! |
| Aratos:
hoi men homôs polees te kai alludis alloi eontes 19 ouranôi helkontai pant êmata suneches aiei 20 autar ho g oud oligon metanissetai alla mal hautôs axôn aien arêren echei d atalanton hapantê messêgus gaian peri d ouranon autos aginei. |
Aratos, übers.:
Wenn auch all diese vielen, die hierlang wandern und dortlang, über den Himmel dahinziehn im täglichen Gleichmaß für immer, weicht sie selbst doch kein bißchen ab, sondern immer in sich selbst festgefügt, hält die Achse im Gleichgewicht nach allen Seiten mitten innen die Erde; im Umkreis doch führt sie den Himmel. |
| Cicero:
III cetera labuntur celeri caelestia motu, (19) cum caeloque simul noctesque diesque feruntur. |
Germanicus:
cetera, quae toto fulgent vaga sidera mundo, indefessa trahit proprio cum pondere caelum. axis at inmotus semper vestigia servat libratasque tenet terras et cardine firmo orbem agit. |

| tas de di amphoteras hoiê potamoio
aporrôx 45
eileitai mega thauma Drakôn peri t amphi t eagôs murios. hai d ara hoi speirês hekaterthe pherontai Arktoi kuaneou pephulagmenai ôkeanoio. autar ho g allês men neatêi epiteinetai ourgêi allên de speirêi peritemnetai. hê men hoi akrê 50 ourê par kephalên Helikês apopauetai Arktou. speirêi d en Kunosoura karê echei hê de kat autên eileitai kephalên kai hoi podos erchetai achris ek d autis palinorsos anatrechei. ou men ekeinôi 54 oiothen oud hoios kephalêi epilampetai astêr 55 alla duo krotophois duo d ommasin. eis d hupenerthen eschatên epechei genuos deinoio pelôrou. loxon d esti karê neuon ti de pampan eoiken akrên eis Helikês ourên. mala d esti kat ithu kai stoma kai krotaphoio ta dexia neiatôi ourêi. 60 keinê pou kephalê têi nossetai êchi per akrai misgontai dusies te kai antolai allêlêisin. |
Zwischen den zwein, wie ein kataraktischer
Sturz wilder Wasser,
wälzt sich ein mächtiges Wunder, der Drache, gebogen, gewunden tausendfältig; und beiderseits seiner Krümmung, da kreisen beide Bärinnen, sich vor dem schwarzblauen Ozean hütend. Mit seinem jüngsten Schwanzende streckt er sich über die eine, mit seiner Krümmung umschneidet die andere er. Denn das letzte Schwanzstück endet am Kopf Helikes, jener Bärin, der Großen. In seiner Krümmung hat Kynosura ihr Haupt, eben um den Kopf sich wälzend erreicht ihren Fuß sie, berührt ihn, und wieder wendet sich dann seine Krümmung hinauf. Auf diesem erstrahlt nicht nur an einer Stelle, und auch am Kopf nicht nur ein Stern, sondern zwei an den Schläfen, zwei an den Augen; und einer sitzt ganz unten am vordersten Kinn des gewaltigen Untiers. Schief ist sein Haupt: Es scheint, als sei es gänzlich geneigt zum letzten Schwanzstück der Helike: Genau eine Grade bilden Mund und die Schläfe rechts mit der Spitze des Schwanzes. Dieser Kopf streift ungefähr dort das Wasser, wo letztlich Untergehn und Aufgehn glatt übergehn ineinander. |
| VIII
has inter, veluti rapido cum gurgite flumen, (45) torvu' Draco serpit supter superaque revolvens sese, conficiensque sinus e corpore flexos. IX huic non una modo caput ornans stella relucet, (54) verum tempora sunt duplici fulgore notata, e trucibusque oculis duo fervida lumina flagrant, atque uno mentum radianti sidere lucet. obstipum caput, a tereti cervice reflexum, obtutum in cauda Maioris figere dicas. X hoc caput hic paulum sese subitoque recondit, (61) ortus ubi atque obitus parti[m] admiscetur in una. |
has inter medias abrupti fluminis instar inmanis Serpens sinuosa volumina torquet hinc atque hinc supraque illas. mirabile monstrum, cauda Helicen superat, nodus redit ad Cynosuran squamigero lapsu. qua desinit ultima cauda, hac caput est Helices. flexu conprenditur alto Serpentis Cynosura. ille explicat amplius orbes sublatusque retro maiorem respicit Arcton. ardent ingentes oculi, cava tempora claris ornantur flammis, mento sedet unicus ignis. tempus dexterius quae signat stella Draconis quaeque sedet mento lucetque novissima cauda extremumque Helices sidus micat. hac radiatur Serpentis decline caput, qua proxima signa occasus ortusque uno tanguntur ab orbe. Oceani tumidis ignotae fluctibus Arctoe, semper inocciduis servantes ignibus axem. |


| exopithen
d Helikês pheretai elaonti eoikôs
Arktophulax ton rh andres epikleious Boôtên 92 hounech hamaxaiês epaphômenos eidetai Arktou kai mala pas aridêlos. hupo zônêi de hoi autos ex allôn Arktouros helissetai amphadon astêr. 95 |
Hinter Helike fährt, einem Treiber
gleichend, Bootes,
er, der Bärenhüter, den Menschen den Viehtreiber nennen, da offenbar er den Wagen der Bärin berührt; dieses Sternbild ist als ganzes sehr deutlich. Unter dem Gürtel des Treibers kreist Arkturus, der Stern, der viel heller sich zeigt als die andern. |
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XVI Arctophylax, vulgo qui dicitur esse Bootes, (92) quod quasi temone adiunctam prae se quatit Arctum subter praecordia fixa videtur stella micans radiis, Arcturus nomine claro. |
inde
Helicen sequitur senior baculoque minatur,
sive ille Arctophylax, seu Bacchi ob munera caesus Icarus ereptam pensavit sidere vitam. non illi obscurum caput est, non tristia membra, sed proprio tamen una micat sub nomine flamma, Arcturum dixere, sinus qua vincula nodant. |

| amphoteroisi
de possin hupo skeptoio Boôteô
Parthenon hê rh en cheiri pherei Stachun aiglêenta 97 eit oun Astraiou keinê genos hon rha te phasin astrôn archaioi pater emmenai eite teu allou eukêlos phoreoito. logos ge men entrechei allos 100 anthrôpois hôs dêthen epichthoniê paros êen êrcheto d anthrôpôn katenantiê oude pot andrôn oude pot archaiôn ênênato phula gunaikôn all anamix ekathêto kai athanatê per eousa. kai he Dikên kaleeskon. ageiromenê de gerontas 105 êe pou ein agorêi hê euruchorôi en aguiêi dêmoteras êeiden episperchousa themistas. |
Unter den beiden Füßen des
Bärenhüters betrache
nun die Jungfrau: sie trägt in der Hand die glänzende Ähre. Sei sie von des Astraios Geschlecht, den die Alten den Vater aller Gestirne nennen, sei sie das Kind eines andern, sorglos zieh sie dahin! Eine andere Sage läuft aber um bei den Menschen: Sie habe, klar doch, auf Erden geweilt und vor aller Augen über die Menschen geherrscht. Und der Männer und auch der Frauen Umgang verschmähte zur Urzeit sie niemals, sondern inmitten der Sterblichen thronte sie, selbst doch unsterblich. "Dike", das Recht, so nannte man sie. Die Alten versammelnd irgendwo auf dem Markt, auf einer geräumigen Straße, sang sie dem Volk die Urteilssprüche, den Rechtssinn zu wecken. |
| sub pedibus * profertur
* finita Booti,
Spicum illustre tenens, splendenti corpore Virgo. (97) |
Virginis
inde subest facies, cui plena sinistra
fulget spica manu maturisque ardet aristis. quam te, diva, vocem? tangunt mortalia si te carmina nec surdam praebes venerantibus aurem, exosa, heu! mortale genus, medio mihi cursu stabunt quadrupedes et flexis laetus habenis teque tuumque canam terris venerabile numen. aurea pacati regeres cum saecula mundi, iustitia inviolata malis, placidissima virgo, sive illa Astraei genus es, quem fama parentem tradidit astrorum ser vera intercidit aevo ortus fama tui, mediis te laeta ferebas sublimis populis nec dedignata subire tecta hominum et puros sine crimine, diva, penatis, iura dabas cultuque novo rude vulgus in omnem formabas vitae sinceris artibus usum. |
| oupô
leugaleou tote neikeos êpistanto
aude diakrisios perimempheos oude kudoimou. hautô d ezôon. chalepê d apekeito thalassa 110 kai bion oupô nêes apoprothen êgineskon alla boes kai arotra kai autê potnia laôn muria panta pareiche Dikê dôteira dikaiôn. tophr ên ophr eti gaia genos chruseion epherben. argureôi d oligê te kai ouketi pampan hetoimê 115 hômilei potheousa palaiôn êthea laôn all empês eti keino kat argureon genos êen. |
Noch verstanden sie damals sich nicht
auf unseligen Hader,
nicht auf schimpfende Urteilssucht, das Lärmen der Waffen, lebten so einfach dahin; die Mühe des Meers lag noch ferne, und noch brachten nicht Schiffe die Lebensmittel von weitem, sondern Rinder und Pflug, und sie selbst, die Herrin der Völker, gab ihnen tausendfach alles: Dike, Gerechtigkeit schenkend. Das war damals, als Erde das Goldene Zeitalter nährte. Mit dem Silbernen doch verkehrte sie wenig und nicht ganz willig, sie sehnte sich nach den Sitten der älteren Völker; und doch kam es noch vor im Silbernen Alter der Weltzeit. |
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XVII malebant tenui contenti vivere cultu. (110) |
nondum
vesanos rabies nudaverat ensis
nec consanguineis fuerat discordia nota, ignotique maris cursus privataque tellus grata satis, neque per dubios avidissima ventos spes procul amotas fabricata nave petebat dìvitias, fructusque dabat placata colono sponte sua tellus nec parvi terminus agri praestabat dominis signo tutissima rura. at postquam argenti crevit deformior aetas, rarius invisit maculatas fraudibus urbis |
| êrcheto
d ex oreôn hupodeielos êchêentôn
mounax oude teôi epemisgeto meilichioisin. all hopot anthrôpôn megalas plêsaito kolônas 120 êpeilei dê epeita kathaptomenê kakotêtos oud et ephê oisôpos eleusesthai kaleousin. Hoiên chruseioi pateres geneên eliponto cheiroterên. humeis de kakôtera tekna tekeisthe. kai dê pou polemoi kai dê kai anarsion haima 125 essetai anthrôpoisi kakôi d epikeisetai algos. hôs eipous oreôn epemaieto tous d ara laous eis autên eti pantas elimpane paptainontas. |
Sie aber kam am Abend von echohallenden
Bergen,
einsam, gesellte sich keinem zu mit freundlichen Worten, sondern, sobald sie die großen Hügel mit Menschen gefüllt sah, sprach sie mit Drohreden, schalt sie ihrer Schlechtigkeit wegen, sagte, sie werde nicht sichtbar mehr kommen, wenn sie sie riefen. "Wieviel minder wert ist dies Geschlecht, das die goldenen Väter hinterließen! Ihr werdet noch schlechtere Kinder gebären! Und so werden wohl Kriege, wird feindselig Blutvergießen unter den Menschen sein, und lasten wird Schmerz auf dem Übel." So sprach sie und strebte bergan; die Völker doch alle blickten verlegen ihr nach, sie alle, die sie nun zurückließ. |
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seraque
ab excelsis descendens montibus ore
velato tristique genas abscondita vìtta, nulliusque larem. nullos adit illa penatis tantum, eum trepidum vulgus coetusque notavit, increpat: «O patrum suboles oblita priorum, degeneres semper semperque habitura minoris, quid me, cuius abit visus, per vota vocatis? quaerenda est sedes nobis nova, saecula vestra artibus indomitis tradam scelerique cruento». haec effata super montis abit alite cursu, attonitos linquens populos graviora paventis. |
| all
hote dê kakeinoi etethnasan hoi d egenonto
chalkeiê geneê proterôn oloôteroi andres 130 hoi prôtoi kakoergon echalkeusanto machairan einodiên prôtoi de boôn epasant arotêrôn kai tote misêsasa Dikê keinôn genos andrôn eptath hupou raniê tautên d ara nassato chôrên 134 hêchi per ennuchiê eti phainetai anthrôpoisi 135 Parthenos engus eousa poluskeptoio Boôteô. |
Aber als dann auch diese verstarben,
entstanden die andern,
Eherner Weltzeit Geschlecht; verdorbnere Menschen als vorher; die als erste haben das Schwert geschmiedet, das böse, haben als erste genossen das Fleisch der pflügenden Rinder. Da flog Dike, voll Haß auf das Geschlecht dieser Menschen, auf zum Himmel und nahm ihre Wohnung dort an dem Orte, wo sie nun jede Nacht noch erscheinen kann allen Menschen: Jungfrau, dicht unterhalb des vielgeschauten Bootes. |
| XVIII
ferrea tum vero proles exorta repentest (130) ausaque funestum primast fabricarier ensem, et gustare manu iunctum domitumque iuvencum. XIX et Iovis in regno caelique in parte resedit (134) |
aerea
sed postquam proles terris data, nec iam
semina virtutis vitiis demersa resistunt ferrique invento mens est laetata metallo, polluit et taurus mensas adsuetus aratro, deseruit propere terras iustissima virgo et caeli sortita locum, qua proximus illi tardus in occasu sequitur sua plaustra Bootes. |

| tês huper amphoterôn ômôn
heilissetai astêr 137
tossos men megethei toiêi d enkeimenos aiglêi 139 hoios kai megalês ourên hupophainetai Arktou. 140 deinê gar keinê deinoi de hoi enguthen eisin asteres. ouk an tous ge idôn epitekmêraio toios hoi pro podôn pheretai kalos te megas te heis men hupômaiôn heis d ixuothen kationtôn allos d ouraiois hupo gounasin. all ara pantes 145 haplooi allothen allos anônumiêi poreontai. |
Über den beiden Schultern der Jungfrau
dreht sich ein Stern von
solcher Größe, eingebettet in solch einen Glanz wie der Stern, der da erscheint unterm Schweif der gewaltigen Bärin: stark ist jene und stark sind in ihrer Nähe die Sterne; wenn du die siehst, brauchst du sie nicht einem Bild zuzuordnen. Solch einer zieht vor ihren Füßen, prächtig und mächtig, einer unter den Schultern, einer geht abwärts der Hüfte, einer noch hinten unter den Knien. Jedoch diese alle reisen einzeln, jeder für sich, dahin ohne Namen. |
| XX
huic supera duplices umeros adfixa videtur (137) stella micans tali specie talique nitore XXI tertia sub cauda ad genus ipsum lumina pandit. (145) |
Virginis
at placidae praestanti lumine signat
stella umeros. Helicen ignis non clarior ambit, quique micat cauda quique armum fulget ad ipsum quique priora. tenet vestigia quique secunda, clunibus hirsutis et qui sua sidera reddit. namque alii, quibus expletur cervixque caputque, vatibus ignoti priscis sine honore feruntur. |
| krati de hoi Didumoi. messêi
d hupo Karkinos estin.
possi d opisthoteroisi Leôn hupo kala phaeinei. 148 |
Bärenhauptnah die Zwillinge, unter
der Mitte der Krebs hängt,
unter den hinteren Füßen leuchtet prächtig der Löwe. |
| XXII et.natos Geminos
invises sub caput Arcti.
(147)
subiectus mediaest Cancer, pedibusque tenetur magnu' Leo tremulam quatiens e corpore flammam. (148) |
qua
media est Helice, subiectum respice Cancrum.
at capiti suberunt Gemini. qua posterior pes, horrentisque iubas et fulvum cerne Leonem. |
| entha men Êelioio thereitatai eisi
keleuthoi.
hai de pou astachuôn keneai phainontai arourai 150 Êeliou ta prôta sunerchomenoio Leonti. têmos kai keladontes etêsiai eurei pontôi 152 athrooi empiptousin. ho de ploos ouketi kôpais ôrios. eureiai moi areskoien tote nêes ei anemon de te pêda kubernêtêres echoien. 155 |
Dort nun sind der Sonne heißeste
Wege zu finden,
und auch von Ähren überall leer erscheinen die Felder dann, wenn die Sonne zum ersten Mal dem Löwen begegnet. Brausend stürzen sodann die Etesien ein auf das weite Meer in Schwärmen. Da wäre, mit Paddeln die Boote zu treiben, nicht die Zeit. Geräumige Schiffe gefielen mir jetzt auch mehr, wenn der Steuermann trotz dem Sturm fest hielte das Ruder. |
|
XXIII hoc motu radiantis etesiae in vada ponti (152) |
hunc
ubi contigerit Phoebi violentior axis,
accensa in Cancro iam tum geminabitur aestas. tunc lymphae tenues, tunc est tristissima tellus, et densas laetus segetes bene condet arator. ne mihi tum remis pulset vada caerula puppis. dem potius ventis excusso vela rudente excipiantque sinus zephyris spirantibus auras. |

| ei de toi Hêniochon te kai asteras
Hêniochoio 156
skeptesthai dokeoi kai toi phatis êluthen Aigos autês ê Eriphôn hoit ein hali porphurousêi pollakis eskepsanto kedaiomenous anthrôpous 159 auton men min hapanta megan Didumôn epi laia 160 keklimenon dêeis Helikês de hoi akra karêna antia dineuei skaiôi d epelêlatai ômôi Aix hierê tên men te logos Dii mazon epischein Ôleniên de min Aiga Dios kaleous hupophêtai. all hê men pollê te kai aglaê. hoi de hoi autou 165 lepta phaeinontai eriphoi karpon kata cheiros. |
Wenn du aber den Fuhrmann und auch die
Sterne im Fuhrmann
anzuschauen gedenkst, und Kunde dir kam von der Ziege, von ihr selbst oder von den Böckchen auf purpurner Salzflut, die oft Menschen, die Schiffbruch erlitten, beobachtet haben, wirst du ihn selbst insgesamt und groß auf die Zwillinge linkseits sehen gelehnt, Helikes vorgestrecktes Haupt gegenüber, auf seine linke Schulter geschmiedet die heilige Ziege, die nach der Sage dem Zeus geboten habe ihr Euter: Ôleniê, so nennen die Priester des Zeus diese Ziege. Aber die ist füllig und strahlend; doch nahe dem Fuhrmann schimmern die Böckchen fein gleich bei der Wurzel der Hand ihm. |
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XXIV navibus absumptis fluitantia quaerere aplustra. (59) XXV sub laeva Geminorum obductus parte feretur. (160) adversum caput huic Helice truculenta tuetur, at Capra laevum umerum clara obtinet. XXVI verum haec est magno atque illustri praedita signo (165) contra Haedi exiguum iaciunt mortalibus ignem. |
est
etiam Aurigae facies, sive Atthide terra
natus Erichthonius, qui primus sub iuga duxit quadrupedes, seu Myrtoas demersus in undas Myrtilos. Hunc potius species in sidere reddit: sic nulli currus, sic ruptis maestus habenis perfidia Pelopis raptam gemit Hippodamian. ipse ingens transversus abit laeva Geminorum maiorisque Ursae contra delabitur ora. numina praeterea secum trahit: una putatur nutrix esse Iovis (si vere Iuppiter infans ubera Cretaeae mulsit fidissima Caprae), sidere quae claro gratum testatur alumnum. hanc Auriga umero positam gerit, at manus Haedos ostendit, nautis inimicum sidus, ubi illos orbis ab Oceano celsus rapit. haut semel Haedi iactatam videre ratem nautasque paventis sparsaque per saevos morientum corpora fluctus. |
| par posi d Hêniochou keraon peptêota
Tauron 167
maiesthai ta de hoi mal esikota sêmata keitai. toiê hoi kephalê diakekritai. oude tis allôi sêmati tekmêgaito karê boos hoia min autoi 170 asteres amphoterôthen helissomenoi tupoôsin. |
Bei den Füßen des Fuhrmanns
ertaste man hingebreitet
den gehörnten Stier! Seine Zeichen liegen sehr treffend; denn sein Kopf tritt hervor, und keiner muß an einem andern Zeichen das Stierhaupt finden, so deutlich markieren doch ihn die Sterne, die mit ihm zu beiden Seiten den Himmel umkreisen. |
| XXVII
corniger est valido conixus corpore Taurus (167) |
Aurigae
pedibus trux adiacet ignea Taurus
cornua fronte gerens et lucidus ore minaci. quamlibet ignarum caeli sua forma docebit, et caput et patulas naris et cornua Tauri. |
| kai liên keinôn honom eiretai
oude toi hautôs 172
nêkoustoi Huades. tai men rh epi panti metôpôi Taurou bebleatai. laiou de keraatos akron kai poda desiteron parakeimenou Hêniochoio 175 heis astê epechei sunelêlamenoi de pherontai. all aiei Tauros propheresteros Hêniochoio eis heterên katabênai homêlusiêi per anelthôn. |
Wohl auch nennt man den Namen der Sterne
dort, und die sind ja
gar nicht unbekannt, die Hyaden: die sind auf die ganze Stirn des Stieres verstreut. Die Spitze des linken der Hörner und den rechten Fuß daneben des Fuhrmannes hält ein einziger Stern besetzt: so ziehn sie zusammengeschmiedet; aber immer zieht der Stier vor dem Fuhrmann, beim Abstieg ihm gegenüber, in einem Zuge dann aufsteigend mit ihm. |
| XXVIII
has Graeci stellas Hyadas vocitare suerunt. (172) iam Tauri laevum cornu dexterque simul pes |
fronte
micant Hyades, quae cornus flamma sinistri
summa tenet, subit haec eadem vestigia dextra Aurigae mediaque ligat conpagine divos Myrtilos exoritur summo cum Piscibus ore, totus cum Tauro lucet. ruit Oceano bos ante, super terras rara fulget Myrtilos ore. |

| oud ara Kêphêos mogeron genos
Iasidao
autôs arrêton katakeisetai. all ara kai tôn 180 ouranon eis onom êlthen epei Dios enguthen êsan. autos men katopisthen eôn Kunosouridos Arktou Kêpheus amphoteras cheiras tanuonti eoiken. isê hoi stathmê neatês apoteinetai ourês es podas amphoterous hossê podos es poda teinei. autar apo zônês oligon ke metablepheias 186 prôtês hiemenos kampês skolioio Drakontos. |
Auch das leidgeprüfte Geschlecht
des Iasiden Kepheus wird nicht
so ungenannt da liegen bleiben, vielmehr kam auch deren Name an den Himmel, da sie Zeus nahe waren. Er selbst hinter der Bärin Kynosura, Kepheus, gleicht einem, der beide Hände austreckt; die Richtschnur spannt sich von ihrer Schwanzspitze zu seinen beiden Füßen gleichlang, wie sie sich von Fuß zu Fuß streckt. Aber vom Gürtel aus brauchst du nur ein wenig zur Seite zu blicken, wenn du zum vordersten Knick des krummen Drachens strebst. |
| XXIX namque ipse ad tergum Gynosurae
vertitur Arcti (182)
XXX obscura specie stellarum Cassiepia (188) |
Iasides
etiam caelum cum coniuge Cepheus
ascendit totaque domo, quia Iuppiter auctor est generis. prodest maiestas saepe parentis. ipse brevem patulis manibus stat post Cynosuran diducto passu. quantum latus a pede dextro Cepheos extremam tangit Cynosurida caudam, tantundem ab laevo distat. minor utraque iungit regula Cepheos vestigia. Balteus ambit qua latus, ad flexum sinuosi respicit Anguis. |
| tou d ara daimoniê prokulindetai
ou mala pollê
nukti phaeinomenê pammênidi Kassepeia. 189 ou gar min polloi kai epêmoiboi ganoôsin 190 asteres hoi min pasan epirrêdên stichomoôsin. hoiêi de klêidi thurên entoisth araruian diklid epiplêssontes anakrouousin ochêas toioi hoi mounax hupokeimenoi indallontai asteres. hê d hautôs oligôn apoteinetai ômôn 195 orguian. phaiês ken aniazein epi paidi. |
Vor ihm nun wälzt sich unselig,
gar nichr groß,
in einer Vollmondnacht, Kassiepeia. Denn nicht reichlich und zum Wechseln glitzern um sie die Sterne, die sie ihrer Reihe nach schon ganz herbuchstabieren: Wie ein Schlüssel, mit dem man, eine von innen verschlossene Flügeltür aufstoßend, die Riegel zurückschiebt, so sehen die Sterne aus, die ihr einzeln unterlegt sind. Von ihren so kleinen Schultern streckt sie eine Klafter; man möchte sagen, sie jammert über ihr Kind. |
| Cassiepia
virum residet sublimis ad ipsum,
clara, etiam pernox caelo cum luna refulsit, sed brevis et paucis decorata in sidere flammis. qualis ferratos subicit clavicula dentes, succutit et foribus praeducti vincula claustri, talis. disposita est stellis. ipsa horrida vultu sic tendit palmas, ceu sit planctura relictam Andromedam, meritae non iusta piacula matris. |
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| autou gar kakeino kulindetai ainon agalma
Andromedês hupo mêtri kekasmenon. ou se mal oiô nukta periskepsesthai hin autika mallon idêai. toiê hoi kephalê toioi de hoi amphoterôthen 200 ômoi kai podes akrotatoi kai zômata panta. |
Denn hier wälzt sich auch
jenes beklagenswerte Bild
Andromedas unter ihrer Mutter, prachtvoll; ich glaube kaum, daß du dich in der Nacht umschauen wirst, um es dadurch nur später zu sehen; so einen Kopf hat sie, beiderseits solche Schultern und Fußspitzen und all die Bänder. |
| XXXI
hanc autem illustri versatur corpore propter (197) Andromeda, aufugiens aspectum maesta parentis. |
nec
procul Andromede, totam quam cernere nondum
obscura sub nocte licet. sic emicat ore, sic magnis umeris candet nitor ac mediam ambit ignea substricta lucet qua zonula palla. sed poenae facies remanet districtaque pandit bracchia, ceu duri teneantur robore saxi. |
| all empês kakeithi diôleniê
tetanustai
desma de hoi keitai en ouranôi. hai d anechontai autou peptamenai pant êmata cheires ekeinêi. all ara hoi kai krati pelôr epelêlatai Hippos 205 gesteri neiairêi. xunos d epilampetai astêr tou men ep omphaliôi tês d eschatoônti karênôi. hoi d ar eti treis alloi epi pleuras te kai ômous Hippou deikanoôsi diastadon isa pelethra kaloi kai megaloi. kephalê de hoi ouden homoiê 210 oud auchên dolichos per eôn. atar eschatos astêr aithomenês genuos kai ken proterois eriseien tetrasin hoi min echousi periskeptoi mal eontes. oud ho ge tetrapos estin. ap omphalioio gar akrou messothen hêmitelês peritelletai hieros Hippos. 215 |
Aber trotzdem ist sie auch dort oben
mit gespreizten Ellbogen
ausgestreckt, in Fesseln liegt sie, sogar am Himmel, dort hingebreitet müssen ihre Hände aushalten alle Tage. Und über ihr Haupt ist das rieseige Roß geschmiedet mit dem unteren Bauch: ein gemeinsamer Stern leuchtet ihm auf dem Nabel, ihr am Rande des Haupts. Die drei anderen dann für die Flanken und Schultern des Rosses weisen in ihrem Abstand gleiche Strecken auf, schön und groß; sein Kopf ist nicht ebenso, auch nicht der Hals, obschon er lang ist; doch der letzte Stern der brennenden Kinnspitze könnte sich wohl mit den vorigen vier messen, die es umfassen und sehr ansehnlich sind. Aber dieses Pferd ist nicht vierbeinig. Von der Nabelspitze ab kreist nämlich das heilige Roß in der Mitte halbfertig. |
|
XXXII huia Equus ille iubam quatiens fulgore micanti (205) summum contingit caput alvo, stellaque iungens una tenet duplices communi lumine formas, aeternum ex astris cupiens conectere nodum. |
Andromedae
capiti Sonipes supereminet ales.
vertice et Andromedae radiat quae stella, sub ipsa alvo fulget Equi. tres armos et latera aequis distinguunt spatiis. capiti tristissima forma, et cervix sine honore obscuro lumine sordet. spumanti mandit sed qua ferus ore lupata, et capite et longa cervice insignior exit stella nitens, armis laterique simillima magno. nec totam ille tamen formam per singula reddit. primo praestat equom, medio rupta ordine membra destituunt visus, rudis inde adsurgit imago. |

| keinon dê kai phasi kath hupsêlou
Helikônos
kalon hudôr agagein eualdeos Hippoukrênês. ou gar pô Helikôn akros kateleibeto pêgais. all Hippos min etupse. to d athroon autothen hudôr exechuto plêgêi proterou podos. hoi de nomêes 220 prôtoi keino poton diepsêmisan Hippoukrênên. alla to men petrês apoleibetai oude toi auto Thespieôn andrôn hkas opseai. autar ho g Hippos en Dios eileitai kai toi para thêêsasthai. |
Dieses, so sagt man auch, habe vom hohen
Helikon das schöne
Wasser des fruchtbringenden Roßquells zum Herabfließen gebracht. Der Gipfel des Helikon war nämlich noch nicht von Quellen beträufelt; aber das Roß stampfte ihn, und das Wasser ergoß sich daraus im Schwall vom Schlag eines Vorderhufs, und die Hirten machten als erste jenen Trunk unter dem Namen Roßquell bekannt. Aber der fließt vom Felsen herab, und außer bei den Thespien wirst du ihn nicht sehen; aber das Roß kreist im Hause des Zeus und ist da, man kann es anschauen. |
| Gorgonis
hic proles. in Pierio Helicone,
vertice cum summo nondum decurreret unda, museos fontis dextri pedis ictibus hausit. inde liquor genitus nomen tenet: Hippocrenen fontes nomen habent. sed Pegasus aethere summo velocis agitat pennas et sidere gaudet. |
|
| autou kai Krioio thoôtatai eisi
keleuthoi
225
hos rha te kai mêkista diôkomenos peri kukla ouden aphauroteron trochaei Kunosouridos Arktou. autos men nôthês kai anasteros hoia selênêi skepsasthai zônêi d an homôs epitekmêraio Andromedês. oligon gar hup autên estêriktai. 230 messothi de tribei megan auranon êchi per akrai chêlai kai zônê peritelletai Ôriônos. |
Dort ist auch des Widders schnellste
Bahn,
der, ist er auch um den größten Kreis gejagt, doch nicht in Kreisen hinter der Bärin Kynosura zurückbleibt. Er selbst ist zu stumpf und sternlos, als daß man ihn bei Mondlicht betrachten könnte, aber am Gürtel der Andromeda kannst du ihn trotzdem herausfinden; er ist nämlich ein wenig unter ihr aufgepflanzt. Er fegt in der Mitte über den großen Himmel, da wo die Scherenspitzen und der Gürtel des Orion umschwingen. |
| XXXIII
exin contortis Aries cum cornibus haeret. (225) e quibus hunc subter possis cognoscere fultum: (230) nam caeli mediam partem terit, ut prius illae Chelae, tum pectus quod cernitur Orionis. |
inde
subest Aries, qui longe maxima currens
orbe suo spatia ad finem non tardius Ursa pervenit et quanto graviore Lycaonis Arctos axem actu torquet, tanto pernicior ille distentis cornu properat contingere metas. clara nec est illi facies nec sidera possunt, officiat si luna, sua virtute nitere. sed quaerendus erit zonae regione micantis Andromedae. terit hic medii divortia mundi, ut Chelae, candens ut balteus Orionis. |
| esti de toi kai et allo tetugmenon enguthi
sêma
neiothen Andromedês. to d epi trisin estathmêtai Deltôton pleurêisin isaiomenêisin eoikos 235 amphoterêis hê d outi tosê mala d estin etoimê heuresthai. peri gar poleôn euasteros estin. |
Es gibt aber in der Nähe auch noch
ein anderes wohlgeratenes
Zeichen unterhalb der Andromeda: aus drei Seiten konstruiert ist das Dreieck, mit den beiden gleichlangen ganz regelmäßig, die dritte ist nicht so groß, aber sie ist sehr leicht zu finden; sie ist nämlich schönsternig wie wenig anderes. |
| et prope conspicies parvum sub pectore
clarae
Andromedae signum, Deltoton dicere Grai quod soliti, simili quia forma littera claret: huic spatio ductum simili latus extat utrumque. at non tertia pars lateris: namque est minor illis, sed stellis longe densis praeclara relucet. |
est etiam propiore deum cognoscere signo, Deltoton si quis (donum hoc spectabile Nili divitibus generatum undis) in sede notabit. tres illi laterum ductus, aequata duorum sunt spatia, unius brevior, sed clarior ignis. |
| tôn oligon Kriou notiôteroi
asteres eisin.
hoi d ar eti proterô eti d en promolêisi notoio Ichthues. all aiei hereros propheresteros allou 240 kai mallon bereao neon kationtos akouei. amphoterôn de spheôn apoteinetai êute desma ouraiôn hekaterthen epischerô eis hen ionta. kai ta men heis astêr epechei kalos te megas te hon rha te kai sundesmon hupouranion kaleousin. 245 Andromedês de toi ômos aristeros Ichthuos estô sêma boreioterou. mala gar nu hoi enguthen estin. |
Ein wenig weiter südlich sind die
Sterne des Widders.
Noch weiter vorn, noch mehr im Vorhof des Südwinds, sind dann die Fische. Und immerzu ist der eine dem anderen voraus und fühlt stärker den neu herabkommenden Nordwind. Von beiden spannt sich etwas wie Bänder an ihren Schwanzflossen, die von beiden Seiten her allmählich in eines übergehen. Und auf denen sitzt ein einzelner Stern schön und groß, den man den Knoten am Himmel nennt. Die linke Schulter der Andromeda sei dir für den nördlichen Fisch das Zeichen; er ist nämlich sehr nahe bei ihr. |
| interior paulo est Aries et flamen ad
Austri
inclinatior, atque etiam vehementius illi Pisces, quorum alter paulo praelabitur ante (240) et magis horrisonis Aquilonis tangitur alis. atque horum e caudis duplices velut esse catenas dices, quae diu diversae per lumina serpunt atque una tamen in stella communiter haerent, quem veteres soliti Caelestem dicere Nodum. (245) Andromedae laevo ex umero, si quaerere perges, adpositum poteris supra cognoscere Piscem. |
hinc
Aries iuxta. medium Deltoton habebit
inter Lanigeri tergum et Cepheida maestam. hunc ultra gemini Pisces, quorum alter in austrum tendit, Threicium borean petit alter et audit stridentis auras, niveus quas procreat Haemus. non illis liber cursus, sed vincula cauda singula utrumque tenent uno coeuntia nodo. nodum stella premit. Piscis qui respicit auras Threicias astra. Andromedae cernantur ad ulnam. |
| amphoteroi de podes gambrou episêmainoien
Perseos hoi rha hoi aien epômadioi phoreontai. autar ho g en boreô pheretai perimêketos allôn. 250 kai hoi exiterê men epi klismon tetanustai pentheriou diphroio. ta d en posin hoia diôkôn ichnia mêkunei kekonimenos en Dii patri. |
Die beiden Füße aber mögen
den Bräutigam
Perseus bezeichnen, da sie immer auf seinen Schultern hinziehen. Er aber vährt im Norden daher, übergroß neben den andern. Und seine Rechte ist zur Lehne des schwiegermütterlichen Thrones ausgestreckt, mit den Füßen macht er lange Schritte wie der Verfolger, staubaufwirbelnd in Zeus, seinem Vater. |
| e pedibus natum summo Iove Persea vises,
quos umeris retinet defixo corpore Perseus, cum summa ab regione Aquilonis flamma pulsant. (250) hic dextram ad sedes intendit Cassiepiae, diversosqre pedes, vinctos talaribus aptis, pulverulentus uti de terra elapsu' repente in caelum victor magno sub culmine portat. |
supter
utrumque pedem devotae virginis ales
Perseos effigies, servatae grata puellae moles ipsa viri satis est testata parentem, tantus ubique micat, tantum occupat ab Iove aeli dextra sublata solium prope Cassiepiae sublimis fulget, pedibus properare videtur et velle aligeris purum aethera findere plantis. |
| anchi de hoi skaiês epigounidos
êlitha pasai 254
Plêiades phoreontai. ho d ou mala pollos hapasas chôros echei kai d autai episkepsasthai aphaurai. heptaporoi dê tai ge met anthrôpous hudeontai 259 hex hoiai per eousai epopsiai ophthalmoisin. ou men pôs apolôlen apeuthês ek Dios astêr ex hou kai geneêthen akouomen alla mal hautôs eiretai. hepta d ekeina epirrêdên kaleontai Alkuonê Meropê te Kelainô t Elektrê te kai Steropê ka Têugetê kai potnia Maia. hai men homôs oiligai kai aphengees all onomastai êri kai hesperiai Zeus d aitios heilissontai 265 ho sphisi kai therios kai cheimatos archomenoio sêmainein epeneusen eperchomenou t atotoio. |
Eng bei seinem linken Knie fahren in
einem Schwarm alle
Plejaden. Der gar nicht große Platz faßt sie alle, und sie selbst sind nur schwach zu sehen. Siebenpfadig nennt man die nun unter den Menschen, obwohl nur ihrer sechs mit Augen zu sehen sind. Immerhin ist der Stern nicht ohne Nachricht aus dem Haus des Zeus verlorengegangen, nachdem wir auch von seiner Entstehung hören, vielmehr wird davon genauso gesprochen. Jene sieben aber heißen: Alkyone und Merope, Kelaino und Elektra, und Sterope, Taygeta und die hehre Maia. Die sind, obzwar klein und glanzlos, doch nennenswert, früh und abendlich, Zeus ist der Grund, im Kreislauf; er gewährte ihnen das Amt, Sommers- und Winteranfang anzuzeigen und das Kommen der Pflügezeit. |
| at propter laevum genus omnis parte locatas
parva[s] Vergilias tenui cum luce videbis. (255) hae septem vulgo perhibentur more vetusto, stellae, cernuntur vero sex undique parvae. at non interiisse putari convenit unam, sed frustra, temere a vulgo, ratione sine ulla septem dieier, ut veteres statuere poetae, (260) aeterno cunctas sane qui nomine dignant, Alcyone Meropeque, Celaeno Taygeteque, Electra Asteropeque, simul sanctissima Maia. hae tenues parvo labentes lumine lucent . at magnum nomen signi clarumque vocatur, (265) propterea quod et aestatis primordia clarat, et post, hiberni praepandens temporis ortus, admonet ut mandent mortales semina terris. |
poplite
sub laevo, Tauri certissima signa,
Pleiades suberunt, brevis et locus occupat omnis, nec faciles cerni, nisi quod coeuntia plura sidera communem ostentunt es omnibus ignem. septem traduntur numero, sed carpitur una, deficiente oculo distinguere corpora parva. nomina sed cunctis servavit fida vetustas: Electra Alcyoneque Celaenoque Meropeque Asteropeque et Taygete et Maia parente caelifero genitae (si vere sustinet Atlas regna Iovis superosque atque ipso pondere gaudet). lumine non multis Plias certaverit astris, praecipuo sed honore ostendit tempora bina, cum primum agricolam vernus tepor admonet agri et cum surgit hiems portu fugienda peritis. |
| kai chelus hêd oligê. tên
ar eti kai para liknôi
268
Hermeiês etorêse Lurên de min eipe legesthai kad d etheto proparoithen apeutheos eidôloio 270 ouranon eisagagôn to d epi skeleessi petêlon gounati hoi skaiôi pelaei. kephalê ge men akrê antiperên Ornithos helissetai. hê de mesêgu ornitheês kephalês kai gounatos estêriktai. |
|
| inde Fides * posita et * leviter convexa
videtur,
Mercurius parvus manibus quam dicitur olim infirmis fabricatus in alta sede locasse. haec genus ad laevum Nixi delapsa resedit, atque inter flexum genus et caput Alitis haesit. |
quin
etiam Lyra Mercurio dilecta, deorum
multum accepta epulis caelo nitet ante labore devictam effigiem, *torti subiecta Draconis* tempora laeva premit *quoi planta erectaque dextra*. summa genus subvorsa tenet, qua se Lyra volvit. |
| êtoi gar kai Zêni paratrechei
aiolos Ornis
275
alla men êeroeis ta de hoi epi tetrêchuntai astrasin outi liên melgalois atar ou men aphaurois. autar ho g eudioônti potên ornithi eoikôs ourios eis heterê pheretai kata dexia cheiros Kêpheiês tarsoio ta dexia peirata teinôn. 280 laiêi de pterugi skarthmos parakeklitai Hippou. |
|
| namque est Ales avis, lato sub tegmine
caeli (275)
quae volat et serpens geminis secat aera pinnis. altera pars huic obscura est et luminis expers, altera nec parvis nec claris lucibus ardet, sed mediocre iacit quatiens e corpore lumen. haec dextram Cephei dextro pede pellere palma gestit. iam vero clinata est ungula vemens. fortis Equi propter pinnati corporis alam. |
contra
spectat Avem, vel Phoebi quae fuit olim
cygnus vel Ledae thalamis qui illapsus adulter furta Iovis falsa volucer sub imagine texit. inter defectum sidus Cygnumque nitentem Mercurialis habet sedem Lyra. multa videbis stellarum vacua in Cygno, multa ignea rursus aut medii fulgoris erunt. penna utraque laeta, dexterior iuxta regalem Cepheos ulnam, at laeva fugit instantem sibi Pegason ala. |
| ton de meta skaironta du Ichtues amphinemontai
282
Hippon. par d ara hoi kephalêi cheir Hudrochooio dexiterê tanutai. ho d opisteros Aigokerêos telletai. autar ho ge proteros kai neiothi mallon 285 keklitai Aigokerôs hina is trepet êelioio. |
|
| ipse autem labens mu[l]tis Equus ille
tenetur
Piscibus. huic cervix dextra mulcetur Aquari. quam gelidum valido de pectore frigus anhelans corpore semifero magno Capricornus in orbe. quem cum perpetuo vestivit lumine Titan, brumali flectens contorquet tempore currum. |
piscibus
interlucet Equi latus, ad caput eius
dextra manus, latices quo fundit Aquarius, exit. quo prior Aegoceros semper properare videtur Oceano mersus sopitas condere flammas. tum brevis occasus ortusque intercipit hora, cum sol ambierit metas gelidi capricorni nam neque perficiet cursus et vota brevis lux, et cum terrores auget nox atra marinos, multum clamatos frustra speculaberis ortus. |
| mê keinôi eni
mêni perikluzoio thalassêi
287
peptamenôi pelagei kechrêmenos. oute ken êoi pollên peirêneias epei tachinôtatai eisin out an toi nuktos pephobêmenôi enguthen êôs 290 elthoi kai mala polla boômenôi hoi d alegeinoi têmos epirrêssousi notoi hopot Aigokerêi sumpheret êelios. tote de kruos ek Dios estin nautê malkioônti kakôteron. alla kai empês êdê pant eniauton hupo steirêisin thalassa 295 porphurei. ikeloi de kolumbisin aithuiêisin pollakis ek nêôn pelagos peripaptainontes hêmeth ep aigialous tetrammenoi. oi d eti porsô kluzontai. oligon de dia xulon aid erukei. |
|
|
hoc cave te in pontum studeas committere mense: nam non longinquum spatium labere diurnum, non hiberna cito volvetur curriculo nox, umida non sese vestris aurora querelis (290) ocius ostendet, clari praenuntia solis. at validis aequor pulsabit viribus Auster, tum fixum tremulo quatietur frigore corpus. sed tamen anni iam labuntur tempore toto, (295) necui signorum cedunt neque flamina vitant, nec metuunt canos minitanti murmure fluctus. |
tunc
rigor aut rapidus ponto tunc incubat auster.
pigra ministeria, et nautis tremor alligat artus. et rationem anni temeraria pectora solvont, nulla dies oritur, quae iam vacua aequora cernat puppibus, et semper tumidis ratis innatat undis. in terra temptare undas iuvat. aspera sed cum adsultat lateri deprensae spuma carinae, tunc alii curvos prospectant litore portus inventasque alii terras pro munere narrant. interea exanimat pavidos instantis aquae mons. ast alii procul a terra iactantur in altum. munit eos breve lignum et fata instantia pellit. nam tantum a leto quantum rate fluctibus absunt. |
| kai d an eti proterôi
ge thalassêi polla peponthôs 300
toxon hot êelios kaiei kai rhutora toxou hesperios katagoio pepoithôs ouketi nukti. sêma de toi keinês hôrês kai mênos ekeinou Skorpios antellôn eiê pumatês epi nuktos. |
|
| atque etiam supero[s] navi pelagoque
vacato
mense Sagittipotens solis cum sustinet orbem: nam iam tum nimis exiguo lux tempore praesto est. hoc signum veniens poterunt praenoscere nautae: iam prope praecipitante licebit visere nocte ut sese ostendens emergat Scorpios alte, posteriore trahens flexum vi corporis Arcum. |
belligerum
Titan etiam cum contigit Arcum
ducentemque ferum sinuato spicula nervo, iam clausum ratione mare est, iam navita portu infestam noctem fugitat longasque tenebras. |
| êtoi gar mega toxon anhelketai
enguthi kentrou 305
Teuxotês. oligon de paroiteros histatai autou Skorpios antellôn ho d anerchetai autika mallon. têmos kai kephalê Kunosouridos akrothi nuktos hupsi mala trochaei. ho de duetai êôthi pro athroos Ôriôn Kêpheus d apo cheiros ep ixun. 310 |
|
| iam supera cernes Arcti caput esse minoris
et magis erectum ad summum versarier orbem. tum sese Orion toto iam corpore condit extrema prope nocte, et Cepheus conditur alte, (310) lumborum tenus a palma depulsus ad umbras. |
signum
erit exoriens nobis tum nocte suprema
Scorpios: ille micat supra freta caerula cauda. insequitur gravis Arcus et in lucem magis exit. tunc alte Cynosura redit, tunc totus in undas mergitur Orion, umeris et vertice Cepheus. |
| esti de toi proterô beblêmenos
allos Oistos
311
autos ater toxou. ho de hoi parapeptatai Ornis assoteros boreô schedothen de hoi allos aêtai ou tossos megethei chalepos ge men ex halos elthôn nuktos aperchomenês. kai min kaleousin Aêton. 315 |
|
| hic missore vacans fulgens iacet vna
Sagitta,
quam propter nitens pinna convolvitur Ales: haec clinata magis paulo est Aquilonis ad auras. at propter se Aquila ardenti cum corpore portat, igniferum mulcens tremebundis aethera pinnis. non nimis ingenti cum corpore, sed grave maestis ostendit nautis perturbans aequora signum. (315) |
est
etiam, incertum quo cornu missa, Sagitta,
quam servat Iovis ales. habet miracula nulla si caelum ascendit Iovis armiger. hic tamen aptum unguibus innocuis Phrygium rapuit Ganymeden et telo appositus custos, quo Iuppiter arsit in puero, luit excidio quem Troia furorem. |
| Delphis d ou mala pollos epitrechei Aigokerêi
316
messothen êeroeis. ta de hoi peri tessara keitai glênea parboladên duo par duo peptêôta. |
|
| tum magni curvus Capricorni corpora propter
Delphinus iacet, haud nimio lustratu' nitore, praeter quadruplicis stellas in fronte locatas, quas intervallum binas disterminat unum. cetera pars late tenui cum lumine serpit. |
Delphin
inde brevis lucet iuxta Capricornum
paucis sideribus. tulit hic Atlantida nymphen in thalamos, Neptune, tuos, miseratus amantem. |
| kai ta men oun boreô kai alêsios
êelioio
319
messêngus kechutai. ta de neiothi telletai alla 320 polla metaxu notoio kai êelioio keleuthou. |
|
| illae, quae fulgent luces ex ore corusco,
sunt inter partis gelidas Aquiloni' locatae atque inter spatium et laeti vestigia solis. at pars inferior Delphini fusa videtur inter solis iter, simul inter flamina venti, viribus erumpit qua summis spiritus Austri. |
sidera
quae mundi pars celsior aethere voluit
quaeque vident borean ventis adsueta serenis, diximus. hinc alius declivis ducitur ordo, sentit et insanos obscuris flatibus austros. |
| loxos men Tauroio tomêi
hupokeklitai autos 322
Ôriôn. mê keinon hotis katharêi eni nukti hupsou peptêôta parerchetai alla pepoithoi ouranon eisanidôn propherestera thêêsesthai. 325 |
|
| exinde Orion obliquo corpore nitens
inferiora tenet truculenti corpora Tauri. quem qui suspiciens in caelum nocte serena late dispersum non viderit, haud ita vero cetera se speret cognoscere signa potesse. (325) |
primus
in obliquom rapitur sub pectore Tauri
Orion. non ulla magis vicina notabit stella virum sparsae quam toto corpore flammae: tale caput magnique umeri, sic balteus ardet, sic vagina ensis, pernici sic pede lucet. |
| toios kai phrouros aeiromenôi
hupo nôtôi
326
phainetai amphoteroisi Kuôn epi possi bebêkôs poikilos all ou panta pephasmenos. alla kat autên gastera kuaneos peritelletai hê de hoi akrê asteri beblêtai deinôi genus hos rha malista 330 oxea seiriaei. kai min kaleous anthrôpoi Seirion. ouketi keinon ham êeliôi anionta phutaliai pseudontai analdea phullioôsai. rheia gar oun ekrine dia stichas oxus aixas kai ta men errôsen tôn de phloon ôlese panta. 335 keinou kai kationtos akouomen. hoi de dê alloi sêm emenai meleessin elaphroteroi perikeintai. |
|
| namque pedes subter rutilo cum lumine
claret
fervidus ille Canis stellarum luce refulgens. hunc tegit obscurus subter praecordia vepres, nec vero toto spirans de corpore flammam aestiferos validis erumpit flatibus igne: totus ab ore micans iacitur mortalibus ardor. (330) hic ubi se pariter cum sole in lumina caeli extulit, haud patitur foliorum tegmine frustra suspensos animos arbusta ornata tenere. nam quorum stirpis tellus amplexa prehendit, haec augens anima vitali flamine mulcet. at quorum nequeunt radices findere terras, denudat foliis ramos et cortice truncos. (335) hunc propter subterque pedes quos diximus ante Orioni' iacet levipes Lepus. |
talis
ei custos aderit Canis ore timendo.
ore vomit flammam, membris contemptior ignis. Sirion hanc Grai proprio sub nomine dicunt. cum tetigit solis radios, accenditur aestas, discernitque ortu longe sata: vivida firmat, at quibus adfectae frondes aut languida radix, exanimat. nullo gaudet maiusve minusve agricola et sidus primo speculatur ab ortu. |
| possin d Ôriônos hup amphoteroisi
Lagôos 338
emmenes êmata panta diôketai. autar ho g aiei Seirios exopithen pheretai metionti eoikôs 340 kai hoi epantellei kai min kationta dokeuei. |
|
|
Hic fugit, ictus
horrificos metuens rostri tremebundus acuti: nam Canis infesto sequitur vestigia cursu, (340) praecipitantem agitans. oriens iam denique paulo curriculum numquam defesso corpore sedans. |
auritum
Leporem sequitur Canis, et fugit ille:
sic utrumque oritur, sic occidit in freta sidus. tu parvum Leporem rimare sub Orione. |
| hê de Kunos megaloio kat ourên
helketai Argô
prumnothen. ou gar têi ge katachreos eisi keleuthoi all opithen pheretai tetrammenê hoia kai autai nêes hot êdê nautai epistrepsôsi korônên 345 hormon eserchomenoi. tên d autika pas anakoptei nêa palirrothiê de kathaptetai êpeiroio. hôs hê ge prumnêthen Iêsonis helketai Argô. kai ta men êeriê kai anasteros achri par auton histon apo prôirês pheretai ta de pasa phaeinê. 350 kai hoi pêdalion kechalasmenon estêriktai possin hp ouraioisi Kunos proparoithen iontos. |
|
| at Canis ad caudam serpens prolabitur
Argo,
convexam prae se portans cum lumine puppim: non aliae naves ut in alto ponere proras ante solent, rostris Neptunia prata secantes, sed conversa retro caeli se per loca portat, sicuti, cum coeptant tutos contingere portus, (345) obvertunt navem magno cum pendere nautae adversamque trahunt optata ad litora puppim. sic conversa vetus super aethera vertitur Argo, atque usque a prora ad celsum sine lumine malum, a malo ad puppim clara cum luce videtur. (350) inde gubernaclum, disperso lumine fulgens, clari posteriora Canis vestigia fundit. |
at
qua cauda Canis languenti desinit astro,
fulgent Argoae stellis aplustria puppis. puppe etenim trahitur, non recto libera cursu, ut cum decurrens inhibet iam navita remos aversamque ratem votis damnatus ab ora praeligat, optatam cupiens contingere terram. sed quae pars violata fuit, coeuntia saxa numine Iunonis tutus cum fugit Iason, haec micat in caelo: lateri non amplior actus, quam surgit malus. qua debet reddere proram, intercepta perit nulla sub imagine forma. puppis demisso tantum stat lucida clavo. |
| tên de kai ouk ologon per apoprothi
peptêuian
Andromedên mega Kêtos eperchomenon katepeigei. hê men gar Thrêikos hupo pnoiêi boreao 355 keklimenê pheretai to de hoi notos echthron aginei Kêtos hupo Kriôi te kai Ichthusin amphoteroisin baion huper Potamou beblêmenon asteroentos. |
|
| exin semotam procul in tutoque locatam
Andromedam tamen explorans fera quaerere Pistrix pergit, et usque sitam validas Aquilonis ad auras (355) caerula vestigat finita in partibus Austri. hanc Aries tegit et squamoso corpore Pisces Fluminis inlustri tangentem corpore ripas. |
at
procul expositam sequitur Nereia Pristis
Andromedam. media est solis via, cum tamen illa terretur monstro pelagi gaudetque sub axe diverso posita et boreae vicina rigenti. Auster Pristin agit. duo sidera praelegit unum, namque Aries supra Pristin Piscesque feruntur. |
| hoion gar kakeino theôn hupo possi
phoreitai
leipsanon Êridanoio poluklautou potamoio. 360 kai to men Ôriônos hupo skaion poda teinei. desmoi d ouraioi tois Ichthues akroi echontai amphô sumphoreontai ap ouraiôn kationtes kêteiês d opithen lophiês epimix phoreontai eis hen elaunomenoi. heni d asteri peirainontai 365 Kêteos hos keinou prôtêi epikeitai akanthêi. |
|
| namque etiam Eridanum cernes in parte
locatum (360)
caeli, funestum magnis cum viribus amnem, quem lacrimis maestae Phaethontis saepe sorores sparserunt, letum maerenti voce canentes. hunc Orionis sub laeva cernere planta serpentem poteris, proceraque vincla videbis quae retinent Pisces caudarum a parte locata Flumine mixta retro ad Pistricis terga reverti. haee una stella nectuntur, quam iacit ex se (365) Pistricis spina eulida cum luce refulgens |
Belua
sed ponti non multum praeterit Amnem,
Amnem qui Phaethonta suas deflevit ad undas, postquam patris equos non aequo pondere rexit, vulnere reddentem flammas Iovis. hunc, nova silva, planxere ignotis maestae Phaethontides ulnis. Eridanus medius liquidis interiacet astris. huius pars undae laevum ferit Orionis lapsa pedem. procul amotis qui Piscibus unus vincula conectit, nodus cristam super ipsam aequoreae Pristis radiat. sunt libera caelo sidera non ullam specie reddentia formam sub Leporis latus, aversam post denique Puppim, inter et Eridani flexus clavumque carinae. atque haec ipsa notast nullam praebere figuram. sunt etiam toto sparsi sine nomine mundo inter signa ignes, quibus etsi propria desit forma, per appositi noscuntur lumina signi. |
| hoi d oligôi metrôi
oligêi d enkeimenoi aiglêi
367
messothi pêdaliou kai Kêteos heilissontai glaukou peptêôtes hupo pleurêisi Lagôou nônumoi. ou gar toi ge tetugmenou eidôloio 370 bebleatai meleessin eoikotes hoia te polla exeiês stichoônta parerchetai auta keleutha anomenôn eteôn ta tis andrôn ouket eontôn ephrasat êd enoêsen hapant onomasti kalessai êlitha morphôsas. ou gar k edunêsato pantôn 375 oiothi kekrimenôn onom eipemen oude daênai. polloi gar pantê poleôn d epi isa pelontai metra te kai chroiê pantes ge men amphieliktoi. tôi kai homêgereas hoi eeisato poiêsasthai asteras ophr epitax allôi parakeimenos allos 380 eidea sêmainoien. aphar d onomasta genonto astra kai ouketi nun hupo thaumati telletai astêr all hoi men katharois enarêrotes eidôloisin phainontai ta d enerthe diôkomenoio Lagôou panta mal êeroenta kai ouk onomasta pherontai. 385 |
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| exinde exiguae tenui cum lumine multae
inter Pistricem fusae sparsaeque videntur atque Gubernaclum stellae, quas contegit omnis formidans acrem morsum Lepus: his neque nomen nec formam veteres certam statuisse videntur. (370) nam quae sideribus claris natura polivit et vario pinxit distinguens lumine formas, haec ille astrorum custos ratione notavit signaque dignavit caelestia nomine vero. has autem quae sunt parvo cum lumine fusae, consimili specie stellas parilique nitore, non potuit nobis nota clarare figura. (375) |
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| neiothi d Aigokerêos hupo pnoiêisi
notoio
Ichthus es kêtos tetrammenos aiôreitai hoios apo proterôn Notion de he kiklêskousin. alloi de sporadên hupokeimenoi Hudrochoêi Kêteos aitherioio kai Ichthuos êerethontai 390 messoi nôchelees kai anônumoi. enguthi de spheôn dexiterês apo cheiros agauou Hudrochooio hoiê tis t oligê chusis hudatos entha kai entha skidnamenou charopoi kai analdees heilissontai en de sphin duo mallon eeidomenoi phoreontai 395 asteres oute ti pollon apêoroi oute mal engus heis men hp amphoteroisi posin kalos te megas te Hudrochoou ho de kuaneou hupo Kêteos ourêi. tous pantas kaleousin Hudôr. oligoi ge men alloi neiothi Toxeutêros hupo proteroisi podessin 400 agnôtoi kukloi periêgees heilissontai. |
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| exinde Australem soliti quem dicere Piscem
(386)
volvitur inferior Capricorno versus ad Austrum, Pistricem observans, procul illis Piscibus haerens. et prope conspicies, expertis nominis omnis, inter Pistricem et Piscem quem diximus Austri (390) stellas, sub pedibus stratas radiantis Aquari. propter Aquarius obscurum dextra rigat amnem, exiguo qui stellarum candore nitescit. e multis tamen is duo late lumina fulgent: (395) unum sub magnis pedibus cernetur Aquari. quod superest, gelido delapsum flumine fontis, spinigeram subter caudam Pistricis adhaesit. hae tenues stellae perhibentur nomine Aqua[r]i. hic aliae volitant parvo cum lumine clarae (400) atque priora pedum subeunt vestigia magni Arquitenentis, et obscurae sine nomine cedunt. |
est
etiam a geminis diversus Piscibus unus,
qui borean fugitat, totus directus in austros, ventre sub Aegoceri, Pristin conversus ad imam. infimus Hydrochoos sed qua vestigia figit, sunt aliae stellae. qua caudam Belua flectit quaque caput Piscis. media regione locatae nullum nomen habent nec causast nominis ulla. sic tenuis cunctis iam paene evanuit ardor. nec procul hinc dextra defundit Aquarius undas atque imitata cadunt errantis signa liquoris. e quibus una magis sub cauda flamma relucet squamigerae Pristis, pedibus subit altera signi fundentis latices. est et sine honore Corona ante Sagittiferi paullum pernicia crura. |
| autar hp aithomenôi
kentrôi teraos megaloio
402
Skorpiou anchi notoio Thutêrion aiôreitai. tou d ^htoi loigon men epi chronon hupsoth eontos peuseai. antiperên gar aeiretai Arktouroio. 405 kai tou men mala panchu metêoroi eisi keleuthoi Arktourou to de thasson hph hesperiên hala neitai. all ara kai peri keino Thutêrion archaiê Nux anthrôpôn klaiousa ponon cheimônos ethêken einaliou mega sêma. kedaiomenai gar ekeinêi 410 nêes apo phrenos eisi. ta d allothen alla piphauskei sêmat epoikteirousa polurrothious anthrôpous. tôi mê moi pelagei nepheôn eilumenôi allôi 413 eucheo messothi keino phanêmenai ouranôi astron auto men anephelon te kai aglaon hupsi de mallon kumainonti nephei pepiesmenon hoia te polla thlibet anastellontos epôrinou anemoio. pollaki gar kai touto notôi epi sêma tituskei 418 Nux autê mogeroisi charizomenê nautêisin. hoi d ei men ke pithôntai enaisima sêmainousêi 420 aipsade koupha te panta kai artia poiêsôntai autik elaphroteros peletai ponos. ei de ke nêi hupsothen emplêxêi deinê anemoio thuella hautôs aprophatos ta de laiphea panta taraxêi allote men kai pampan hupogrucha nautillontai 425 allote d hai ke Dios paranissomenoio tuchôsin euchomenoi boreô de parastraphêi anemoio polla mal otlêsantes homôs palin eskepsanto allêlous epi nêi noton d epi sêmati toutôi deidithi mechri borêos apastrapsantos idêai. 430 |
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| inde Nepae cernes propter fulgentis acumen
Aram, quam flatu permulcet spiritus Austri, exiguo superum quae lumen tempore tranat. nam procul Arcturo * adversa * est de parte locata: (405) Arcturo magnum spatium supero dedit orbe Iuppiter, huic parvum inferiore in parte locavit. hic tamen aeterno invisens loca curriculo nox signa dedit nautis cuncti quae noscere possent, (410) conmiserans hominum metuendos undique casus. nam cum fulgentem cernes sine nubibus atris Aram sub media caeli regione locatam, a summa parte obscura caligine tectam, (415) tum validis fugito devitans viribus Austrum. quem si prospiciens vitaveris. omnia caute (420) armamenta locans tuto labere per undas. sin gravis inciderit vehementi flamine ventus, perfringet celsos defixo robore malos, ut res nulla feras possit mulcere procellas, (425) ni parte ex aquilonis opacam pellere nubem coeperit et subitis auris diduxerit Ara. |
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| ei de toi esperiês men halos Kentauron
apeiê 431
ômos hoson proterês oligê de min eiluoi achlus auton atar metopisthen eoikota sêmata phainoi nux epi pamphanoônti Thutêriôi ou se mala chrê es noton all euroio periskopeein anemoio. 435 |
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| sin umeros medio in caelo Centaurus habebit
(431)
ipseque caerulea contectus nube feretur, atque Aram tenui caligans vestiet umbra, a[t] signorum obitu vis est metuenda Favoni. (435) |
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| dêeis d astron ekeino duô
hpokeimenon allois. 436
tou gar toi ta men andri eoikota neiothi keitai Skorpiou hippouraia d hupo shisi Chêlai echousin. autar ho dexiterên aiei tanuonti eoiken antia dinôtoio Thutêriou. en de hoi aprix 440 allo mal esphêkôtai elêlamenon dia cheiros Thêrion. hôs gar min proteroi epephêmixanto. |
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| ille autem Centaurus, in alta sede locatus,
qua sese clare conlucens Scorpios infert, hac subter partem praeportans ipse virilem cedit, equi partis properat subiungere Chelis. hic dextram porgens, quadrupes qua vasta tenetur (440) quam nemo certo donavit nomine Graium, tendit et inlustrem truculentus cedit ad Aram. |
| all eti gar ti kai allo peraiothen helketai
astron. 443
Hudrên min kaleousi. to de zôonti eoikos ênekes eiletai kai hoi kephalê hupo messon 445 Karkinon hikneitai speirê d hupo sôma Leontos. ourê de krematai huper autou Kentauroio. |
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| hic sese infernis e partibus erigit Hydra
praecipiti lapsu flexo cum corpore serpens. haec caput atque oculos torquens ad terga Nepai (445) convexoque sinu subiens inferna Leonis, Centaurum levi contingit lubrica cauda, in medioque sinu fulgens Creterra relucet. |
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| messêi de speirêi
Krêtêr pumatêi d epikeitai
448
eidôlon Korakos speirên koptonti eoikos. nai mên kai Prokuôn Didumois hupo kala phaeinei. 450 |
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| extremam nitens plumato corpore Corvus
rostro tundit. et hic Geminis est ille sub ipsis. ante Canem Graio Procyon qui nomine fertur. (450) |
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| haec sunt quae visens nocturno tempore
signa
aetemumque volens mundi pernoscere motum legitimo cernes caelum lustrantia cursu. nam quae per bis sex signorum labier orbem quinque solent stellae, simili ratione notari (455) non possunt, quia quae faciunt vestigia cursu non eadem semper spatio protrita teruntur. sic malunt errare vagae per nubila caeli atque suos vario motu metirier orbes. |
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| hae faciunt magnos longinqui temporis
annos,
cum redeunt ad idem, caeli sub tegmine signum. quarum ego nunc nequeo tortos evolvere cursus: (460) verum haec, quae semper certo [e]volvuntur in orbe fixa, simul magnos edemus gentibus orbes. |
Hydra tenet flexu, Creterra et Gorvus adhaerent
et paucae <e > Ghelis stellae. simul Anguitenentis (520)
sunt genua et summi Iovis Ales nuntius instat .
propter Equus capite et cervicum lumine tangit. 295
Hosce aequo spatio devinctos sustinet axis, (525)
per medios summo caeli de vertice tranans.
Ille autem claro quartus cum lumine circus
partibus extremis extremos continet orbis
et simul a medio media de, parte secatur, 300
atque obliquus in bis nitens cum lumine fertur .
ut nemo, cui sancta manu doctissima Pallas
sollertem ipsa dedit fabricae rationibus artem,
tam tornare cate contortos possiet orbis (530)
quam" sunt"in eaelo diurno numine flexi, 305
terrai» eingentes, ornante» lumine mundum,
culmine transverso retinentes sidera fulta.
Quattuor hi motu[s] cuncti volvuntur eodem. (535)
sed tantum supera terras semper tenet ille
curriculum, oblique inflexus tribus orbibus unus, 310