Feire Fiz : Quellen zum Thema "Schöpfung" und zum Weltbild der Antike und des Mittelalters : Wartburgkrieg : Zabulons Buch
 
Der Wartburgkrieg
("Der Sängerkrieg auf der Wartburg")
wohl zwischen 1240 und 1260 (anonym) in Thüringen
 
mittelhochdeutsch, ed. und übers. von Karl Simrock 1858
die Strophen 151 bis 169 (in Simrocks Zählung)
 
Abhandlung des Herausgebers (Karl Simrock 1858): Handschriften und Anordnung der Strophen
 
Teil I: Fürstenlob * Teil II: Rätselspiel * Der Gral als Stein aus der Krone der Gerechtigkeit * Zabulons Buch
 
Zabulons Buch
Strophenform: Thüringer Herrenton
 
Große Heidelberger Liederhandschrift (Manessische) 219v
 
151. Wolfram 
M 67, K 746 d1  
 
Von Dürengen herre, in tugende zil  
vor allen fürsten habent dich die besten ûzerkorn.  
einen krieg ich dankes halten wil,  
den lâz et âne zorn.  
  
Ich hân die sterne überlesen  
gar an den stremen, die zuo den mânen dur gescheiden gân:  
des wil ich aller pfaffen meister wesen,  
die kunst in herzen hân.  
  
Zephirus unde Aquilôn, ir heben und ir lân,  
Borêas und Auster [beide] kunnenz niht bewar  
ich wizze ir aller ende sân;  
sunne und des mânen umbesweif zel ich bî rasten dar.  
  
swer iuch des baz dan ich bescheiden kan  
mit sanges kür,  
den selben man  
ziuh ich vor allen meistern iemer für. 
151. Wolfram  
  
  
Thüringens Landgraf tugendreich,  
Vor allen Fürsten haben dich die Besten auserkorn.  
Einen Krieg muhwillig heb ich gleich,  
Den hör sonder Zorn.  
  
Ich überlas der Sterne Zahl  
An allen Strömen, die zum Mond Bescheid zu holen gehn:  
Die Pfaffen meistr ich so wohl allzumal,  
Die sich auf Kunst verstehn.  
  
Wann Zephirus und Aquilo erhebt und legt sein Spiel,  
Auch Boreas und Auster haltens nicht geheim vor mir:  
Ich weiß ihr aller End und Ziel,  
Der Sonne Umkreiß und des Monds zähl ich nach Meilen schier.  
  
Wer beßer euch hiervon bescheiden kann,  
Als mein Gesang  
Denselben Mann  
Preis ich vor allen Meistern lebenslang.  
 
152. Wolfram 
M 68,  K 747 b  (Wolfram)  
 
Ein strâm von Occidente gât, 
allen sînen orden tuot mîn singen schiere bekant, 
der dâ zwelif houbet sterne hât, 
die fürsten sint genant; 
 
Und ein künic den gezimt -- 
liug ich iu eines hâres breit, ich bin der witze ein kint -- 
der sîn bescheiden von dem mânen nimt; 
der zeichen niuniu sint. 
 
Umbe diu wunder Brandan muoste pîne vil ervarn, 
der edel vürste hôh geborn ûz menschelîcher art: 
vier engel er mit hornen vant; 
der eine lêret in und wîste in ûf die rehten vart. 
 
Klinsôr, wiltuz mit sange wider streben, 
des mich bevilt, 
dir wirt gegeben, 
daz ich swîge swâdu sprechen wilt. 
152. Wolfram  
  
  
Es geht ein Strom von Occident,  
All sein Wesen macht euch gleich meinSingen hier bekannt.  
Hauptsterne zwölfe man darin erkennt,  
Die Fürsten sind genannt.  
  
Ein König ihnen wohlgeziemt;  
Lüg ich so breit nur wie ein Haar, nennt mich an Witz ein Kind;  
Der die Befehle von dem Monde nimmt.  
Der Zeichen neune sind.  
  
Um diese Wunder wurde Noth Brandanen viel bekannt,  
Dem edeln Fürsten hochgeboren aus der Menschen Art.  
Vier Engel er mit Hörnern fand;  
Der eine sprach mit ihm und wies ihn auf die rechte Fahrt.  
  
Klingsor, willst du mit Sange widerstreben,  
Daß du mich stillst  
Dir wird gegeben,  
Daß ich schweige wo du sprechen willst.  
 
153. Wolfram 
M 69,  K 746 d2  (Wolfram) 
 
Klinsôr, ist dir iht bekant, 
wie man die zwelf sternen nennt und den si houbtent an? 
die werdent dir vil schiere von mir genant, 
und wie der mâne kan 
 
Erzeigen künfteclîche tât, 
des himel rîches fröideund der helle herzen sêr. 
ein strâm dort her von Ôriente gât, 
an dem wir michels mêr 
 
Der houbet sterne vinden und ir ingesinde schar, 
die alle gelîche buochstaben zuo dem mânen tragen; 
und einer rede ich mich enbar: 
Got die kœre niune hât gemachet, daz ichz sagen, 
 
wie er dar inne mit sînen engeln var. 
der schal ist mîn, 
nu lâ daz sîn; 
Klinsôr, du bist gegen mir verstumbet gar. 
153. Wolfram 
  
  
Klingsor, ist dir nicht bekannt,  
Wie man die zwölf Sterne nennt und der ihr König heißt?  
Sie werden dir alsbald von mir genannt,  
Und wie der Mond sich fleißt  
  
Zu zeigen künftger Dinge Lauf,  
Des Himmelreiches Freude wie der Hölle Herzbeschwer.  
Ein Strom zieht dort von Orient herauf,  
An dem wir noch viel mehr  
  
Hauptsterne mögen finden, mit des Ingesindes Schar,  
Die alle gleichen Buchstaben zu dem Monde tragen.  
Noch mach ich ferner offenbar,  
Der Chöre neune hat erschaffen Gott: ich will dir sagen,  
  
Wie er darin mit seinen Engeln thut.  
Der Ruhm ist mein;  
Nun laß das sein:  
Klingsor, wie ist vor mir verstummt dein Muth.  
 
154. Klingsôr 
M 70,  K 747 a  (Klingsor) 
 
Du gihest mîner stumben art 
und wie dîn kunst mit schalle in adelares wîse var. 
swer grunt suochet, dâ nie grunt enwart, 
der kumt von witzen gar, 
 
Und sinnet umb den niunden kôr, 
waz sî dar obe, und ob er der gedanke niht verbirt, 
gelubet mir, daz er vil lîhte ein tôr 
in sîme hirne wirt. 
 
Soltz aber ieman wizzen von der menschelîchen hant, 
sô wil ich wider krieges dich in kurzen zîten wer: 
von Constinôpel Basiant 
muoz gegen dir in kreize stân, bringe ich den meister her. 
 
zwen und sibenzec stræme an den himeln sint 
mit sternen breit. 
du wirst ein kint 
swenne er die hôhen kunst dir ûz geleit. 
154. Klingsor  
  
  
Du sprichts von meiner stummen Art,  
Und wie dem edeln Aar im Flug dein hohes Wißen gleicht.  
Wer Grund da sucht, wo niemals Grund noch ward,  
Der kommt von Sinnen leicht,  
  
Und grübelt um den neunten Chor,  
Was ob dem sei, und wenn er die Gedanken nicht verliert,  
So glaube mir, daß er gar leicht ein Thor  
In seinem Hirne wird.  
  
Mags aber Jemand wißen, der da lebt im irdschen Land,  
So will ich Gegenkrieg dir bald gewähren nach Begehr.  
Von Konstenopel Basiant  
Muß gegen dich im Kreise stehn, bring ich den Meister her.  
  
Zwei und siebzig Ström am Himmel sind  
Mit Sternen viel.  
Du wirst ein Kind,  
Legt er dir aus der hohen Künste Ziel.  
 
155. Klingsôr 
M 71,  K 747 b2  (Klingsor) 
 
Du hâst ein spil gesetzet an -- 
waz helfent sîne tage, den niemer affenheit bevilt? -- 
daz menschen sin vol reichen niht enkan 
noch niemer wirt vol spilt. 
 
Dîn vende mac sich wol vergân: 
er ist gerucket sô, daz er stêt sunder huote bar, 
dâ rtter unde roch gewaltic stân; 
der nimt ein meister war. 
 
Zwô clamanîe an sternen tuot dîn singen mir bekant, 
die gelîche ich zuo dem venden als ich noch bescheiden wil; 
die sibenzec sint dir unbekant, 
des hân ich ritter unde roch in mîner künste zil. 
  
daz hât Zabulônes buoch geseit 
von Babilôn; 
gar unverzeit 
bring ich ez in der Dürenger herren dôn. 
155. Klingsor  
  
  
Du hast ein Spiel hier angesetzt --  
Was frommt dem Alter, der doch nie der Torheit sich enthielt? --  
Das Menschensinn nicht ausdenkt und zuletzt  
Er nie zu Ende spielt.  
  
Dein Vende (Bauer) mag sich wohl vergehn:  
Du hast ihn so gerückt, er steht nun alles Schutzes bar,  
Wo Roch und Ritter mächtig vor ihm stehn;  
Deren nimmt ein Meister wahr.  
  
Zwo Klamanien macht dein Sang an Sternen uns bekannt:  
Den Venden nur vergleich ich die, wie ich bescheiden will;  
Die siebzig sind dir unbekannt,  
Drum hab ich Roch und Ritter wohl gerückt in meinem Spiel.  
  
Das hat mir Zabulonis Buch gesagt  
Von Babylon;  
Gar unverzagt  
Bring ichs in der Thüringer Herren Ton.   
 
156. Wolfram 
M 72,  K 747 c1   
 
Wær das ein eit, ich hieze in mein.  
wer gap dir Zabulônes buoch? sage vürwert, wîser man,  
daz Virgilius ûf dem agetstein  
mit grôzer nôt gewan?  
  
Und wie daz buoch getihtet wart  
von einem meister, der doch lange bette an ein kalp;  
er was ein jude von der muoter art,  
ein heiden vaterhalp,  
  
Und was der êrste der sich Astromîe ie underwant;  
daz ich die wârheit weiz, dar umbe dult ich dinen zorn.  
eins nahtes er an sternen vant,  
daz bî zwelif hundert jâren wurde ein kint geborn,  
  
daz alle juden gar von êren stiez.  
daz was im leit.  
erz niht enliez:  
wie schier het erz der muoter sîn geseit! 
156. Wolfram  
  
  
Wär das ein Eid, ich heiß ihn Mein.  
Wer gab dir Zabulonis Buch? sprich ferner, weiser Mann,  
Das Virgilius auf dem Agetstein  
Mit großer Noth gewann;  
  
Und wie das Buch gedichtet ward  
Von einem Meister, der doch lang' anbetete ein Kalb;  
Er war ein Jude von der Mutter Art,  
Ein Heide vaterhalb,  
  
Und war der Erste, der sich je der Sternkunst unterwand;  
Weil ich die Wahrheit weiß, darum erduld ich deinen Zorn.  
Eines Nachts er an den Sternen fand,  
Nach zwölfhundert Jahren würd ein Kind zur Welt geborn,  
  
Das alle Juden von den Ehren stieß.  
Das war ihnm leid.  
Er unterließ  
Es nicht, der Mutter klagt er den Bescheid.  
 
157. Wolfram 
M 73,  K 747 b2 
 
Diu frouwe wart in schricken rôt; 
si sprach: Trût sun, du hâst von mir der hôhsten juden art 
und bist genatûrt als der alidrôt, 
der sîniu kint bewart. 
 
Der vogel wirt niht sanges lût, 
de wîl Auster und Borêas sich hebent unde blænt; 
von im getriutet niemer wirt sîn brût, 
swenne die winde wænt; 
 
Als aber die zwêne ir überschalles werdent în getân -- 
ir natûr ist zer bœsten art, daz reht mir volge gît -- 
als Aquilôn wirt ûz verlân, 
und mit dein Zephirus, daz reine, sueze wirt diu zît, 
 
die vogel tragen ûf ir kuchel dan 
mit fröide leben: 
kint, junger man, 
der orden hât dîn muoter dir gegeben. 
157. Wolfram  
  
  
Die Mutter ward in Schrecken roth;  
Da sprach sie: Sohn, du hast von mir der höchsten Juden Art,  
Uns zeigst nur Sitte, wie der Galidrot  
Seine lieben Kinder wahrt  
  
Des Vogels Singen wird nicht laut,  
Wenn Boreas und Austerwind sich heben noch und blähn:  
Von ihm gekost wird nimmer seine Braut,  
Wenn diese Winde wehn.  
  
Wenn aber diesen zweien wird der Uebermuth gelegt,  
Die böser Art sind von Natur, das ist wohl offenbar,  
Nun Aquilo die Schwingen regt  
Und mit ihm Zephyrus, daß rein das Wetter wird und klar;  
  
Die Vögel ziehen auf die Küchlein dann  
Zu freudgem Leben.  
Kind, junger Mann,  
Die Art hat deine Mutter dir gegeben.   
 
158. Wolfram 
M 74,  K 747 d  748 a1 
 
Diu frouwe dô den heiden wîs 
des übergienc; er sprach: ich wilz erwenden sunder wân, 
ez wellen dan die göte ir hôhen prîs 
an mir verderben lân. 
 
Mîn sin der wirfetz her und dar; 
erst gar ein wunderlîcher Got, der die gedanke hât. 
in Astromîe trûwe ichz wol ervar 
wiez umb daz wunder stât. 
 
Apollo unde Termigant die vindens niender hap; 
nu suochet mînes sinnes anker nâch des grundes zil, 
der erden sprâche und stimme gap, 
der tæte ez wol, wan im deheiner wunder ist ze vil. 
 
muoter, ich wil nâch der juden kür 
tihten ein buoch: 
kumet ez in für, 
ez wirt in guot für disen argen fluoch. 
158. Wolfram  
  
  
Als von der Frau der Heide weis  
So war belehrt, er sprach: Ich wills verhindern, wenn ich mag,  
Die Götter legten dann den hohen Preis  
An mir nicht an den Tag  
  
Mein Sinnen wirft es her und hin;  
Es ist ein wunderbarer Gott, der uns Gedanken spinnt.  
Astronomie belehrt mir wohl den Sinn,  
Was dieß für Wunder sind.  
  
Apoll und Termigant die zwei ergründeten es nie;  
Doch meines Sinnes Anker sucht nun nach des Grundes Ziel.  
Der Erden Sprach und Stimme lieh,  
Vermöcht es wohl, da Ihm allein kein Wunder ist zu viel.  
  
Mutter, nun will ich zu der Juden Nutz  
Dichten ein Buch:  
Es bringt ihm Schutz,  
Liest es mein Volk, vor diesem argen Fluch.   
 
159. Wolfram 
M 75,  K 748 a2 
 
Er greif in Astromîen kür, 
nach starken zouberlisten stuont al sînes herzen wân; 
nigromancîe nam der meister vür, 
dâ schreib er wunder van. 
 
Nu hœrent wie er sich underwant 
des buoches dâ Virgilius ûz nam sîn meisterschaft: 
eins dezedemôns hût er umbe bant, 
diu gît dem hirne kraft; 
 
Und saf von lignum alôê für der argen lüfte vâr 
het er in eime golde dur den edeln süezen smac: 
daz machet im diu ougen klâr; 
zwelif wochen und ein jâr er diser herte pflac. 
 
nu ist daz buoch bereit gar sunder wanc: 
der künste wielt 
einen geist er twanc, 
daz er imz ûf dem agetsteine behielt. 
159. Wolfram  
  
  
Astronomie ergriff er jetzt,  
Sein hoffend Herz nahm starke Zauberkünste sich zum Ziel.  
Nigromanzie erlernt' er noch zuletzt  
Und schrieb der Wunder viel.  
  
Nun hört wie er sich unterwand  
Des Buchs, daraus Virgilius gewann die Meisterschaft: 
Des Ezidemons Haut er um sich wand,  
Das giebt dem Hirne Kraft;  
  
Und Saft von Lignum Aloe vor arger Luft Gefahr  
Hat er im Goldgefäß, der süßen Düfte halb allein:  
So wurden ihm die Augen klar;  
Ein Jahr lang und der Wochen zwölf bestand er solche Pein.  
  
Als er das Buch gedichtet sonder Wank,  
Der Meister gut,  
Einen Geist er zwang,  
Daß ers ihm auf dem Agtstein nahm in Hut.  
 
160. Klingsôr 
M 76,  K 748 b1  (Klingsor) 
 
Des meres wâc dar umbe vlôz; 
dur aller Juden êre gab er von dem lîbe en zol, 
der meister dâ ein bilde ûz êre gôz: 
der schrift ez hüeten sol. 
 
Bin ichz Klingsôr ûz Ungerlant, 
sô hœret frömdiu mære, kan iuch wunders niht bevil. 
einen klüpfel truog ez in der hant, 
der stuont ze swæren zil. 
 
Der meister schoub im einen brief inz houbet dâ zer nase; 
den klüpfel warf ez ûf ze hant als ich bescheiden kan. 
ez vrriet ein fiege in eime glase, 
daz ez virgilius der meister [sît] . . gewan. 
 
wie möhte ein fliege in eime glase wesen? 
wer twanc si des? 
swerz hât gelesen, 
der wez wol, ez tet Aristôtiles. 
160. Klingsor  
  
  
Des Meeres Flut es rings umfloß;  
Um aller Juden Ehre gab er von dem Leben Zoll.  
Ein ehern Bild darauf der Meister goß,  
Der Schrift es hüten soll.  
  
Bin ichs, Klingsor aus Ungarland,  
So höret fremde Mären, dünkt euch Wunders nicht zu viel.  
Einen Klüpfel trug es in der Hand,  
Schwer dräuend seinem Ziel.  
  
Der Meister schob sich einen Brief ins Haupt dort bei der Nase;  
Den Klüpfel warf es auf sogleich, wie ich vermelden kann.  
Es verrieths ein' Flieg' in einem Glase,  
Daß es Virgilius der Meister nach der Hand gewann.  
  
Wie wäre wohl die Flieg in einem Glas?  
Wer zwang sie des?  
Nun, wer es las,  
Der weiß wohl, es war Aristoteles.  
 
161. Wolfram 
M 77 
 
Er hât iuch niht bescheiden gar, 
wie diu fliege wart gevangen in daz selbe glas: 
Klestônis der muosten füeren dar, 
der sîn geverte was. 
 
Nu wart der meister des enein, 
daz er Klestônem neren wolde vor der helle pîn: 
in einen rubîn twang ern, derst ein stein: 
daz selbe vingerlîn. 
 
Ich sagete iu wunders mêre wan der lieder wurde ze vil, 
von Klestônes künste und umb daz selbe vingerlîn. 
schâchzabel half ez sider spil 
dem edelen künec Dirol, der truog ez an der hende sîn. 
 
ez galt driu künicrîche und zwelf lant. 
dur grôzen zorn 
da engegen benant 
was ie sîn houbt und het erz spil verlorn. 
161. Wolfram  
  
  
Verschwiegen blieb noch der Verlauf,  
Wie die Fliege ward gefangen in das Glas so klar:  
Den Weisen brachte Kleistrones darauf,  
Der sein Geselle war.  
  
Mit sich selber kam er überein,  
Ihn zu schützen vor der Hölle Qual, er war ihm hold.  
In den Rubin da zwang er ihn, den Stein  
An seines Ringleins Gold.  
  
Viel Wunder sagt ich, würden nicht der Lieder allzuviel,  
Noch von Klestronis Künsten in dem kleinen Ringelein.  
Es half dann beim Schachzabelspiel  
Dem edeln König Tirol, der es trug am Finger sein.  
  
Es galt ein Königreich und manches Land.  
Aus großem Zorn  
Stellt er zu Pfand  
Sein Haupt dagegen, hätt ers Spiel verlorn.  
 
162. Klingsôr 
M 78 
 
Ich hân durch mîne Kristenheit 
der edeln meide sun verlobt, deich niemer lüge gezer: 
zwêne geiste der werlte tâten leit, 
die wonten ûf dem mer. 
 
Ich ibn ein heiden her gewesen, 
alsô was Aristôtiles, der dise beide bant; 
in Babilône hân ichz dicke gelesen 
wie si der meister vant. 
 
Nu gedenket sumelîcher, wurd ers underscheiden niet: 
'wie möhte ein fliege deheinen rât gegeben dur ein glas?' 
ez was ein geist, derz buoch verriet, 
Aristôtiles der twangen, daz er drinne was. 
 
der bœse geist truog allem leben haz 
als er noch tuot: 
waz half in daz? 
doch zeigte er an dem bilde schalkes muot. 
162. Klingsor  
  
  
Ich hab um meine Christlichkeit  
Dem Sohn der edeln Magd gelobt, ich löge nimmermehr.  
Zwei Geister schufen all der Welt groß Leid;  
Die wohnten auf dem Meer.  
  
Ich bin ein Heide lang gewesen,  
So war auch Aristoteles, der diese beiden band;  
Zu Babylon hab ich es oft gelesen,  
Wie sie der Meister fand.  
  
Nun gedächte Mancher, wenn ich jetzt ihn nicht beschied:  
Wie möchte eine Fliege Rath wohl geben durch ein Glas?  
Ein Geist wars, der das Buch verrieth;  
Aristoteles bezwang ihn, daß er drinne saß.  
  
Der böse Geist trug allem Leben Haß,  
Wie noch er thut.  
Was half ihm das?  
Doch an dem Bilde zeigt' er Schalkesmuth.  
 
163. Klingsôr 
M 79,  K 748 b2 
 
Aristôtiles was kunt 
diu mære von dem agestein: sus het erz an geleit: 
des gwan er beide wurf und ouch den punt 
vor aller pfaffheit. 
 
Ze Rôme ein rîch geslehte hiez, 
daz wa in armuot komen durch ir edelen milten muot. 
Got getriuwen lîp noch nie verliez, 
ern machet ende guot. 
 
Die selben underschieden sumelîche sîniu wort: 
vil schiffe stüenden umbe den stein, seit in der wîse man, 
dar inne manic tûsent hort 
von golde læge, derz mit listen möhte bringen dan. 
 
des swuoren tiure helde an dise vart 
vil manegen eit: 
Virgilius wart 
gebeten dar; der truoc vermezzenheit. 
163. Klingsor  
  
  
Dem Aristoteles war viel  
Gemeldet von dem Agtstein: dieß hatt er sich vorgesetzt,   
Wodurch er Wurf zumal gewann und Spiel  
Vor aller Pfaffheit jetzt:  
  
Ein reich Geschlecht war, wie es hieß,  
Zu Rom verarmt allein durch seinen edeln milden Muth.  
Getreuen Mann Gott nimmer noch verließ,  
Er schuf sein Ende gut.  
  
Zu Herzen nahm ein Theil sich gern des weisen Mannes Wort:  
"Viel Schiffe liegen bei dem Stein gestrandet, wie ihr wißt,  
Darin ein unerschöpfter Hort  
Von Golde rastet, möchte mans gewinnen nur mit List."  
  
Da schwuren theure Helden zu der Fahrt  
Sich manchen Eid.  
Vergilius ward  
Dazu erfleht; der trug Vermeßenheit.   
 
164. Wolfram 
M 80,  K 748 c 
 
Nu kôs daz ellenthafte her 
Fabiân zeim houbet man, der was ein grâve wert. 
der gwan in einen kiel dô ûf dem mer 
reht als ir herze gert. 
 
Ein jâr er wol gespîset wart, 
vîentlîch an ze sehenne und in krefticlîcher wer: 
si fuorten alle harnasch an die vart 
und pflâgen einer zer. 
 
Fünfhundert helme grâhten si und liehter schilte glîz. 
si verwâgen sich des tanzes mit den kinden ûf dem plân. 
juncfrouwen edeln hende wîz 
machen in niemer schapel als si wîlent hânt getân; 
 
si pflâgen ener kost, der si verdrôz 
wiez in ergie: 
vier ohsen grôz 
si fuorten, daz doch leider niht vervie. 
164. Wolfram  
  
  
Nun las der kühnen Helden Heer  
Zum Hauptmann Fabian sich aus, das war ein werther Graf:  
Einen Kiel gewann der auf dem Meer,  
Den besten, den man traf.  
  
Gespeiset ward er auf ein Jahr;  
Sie waren feindlich anzuschaun in ihrer Waffen Wehr:  
Sie führten alle Harnisch bei der Fahrt,  
Und hatten gleiche Zehr.  
  
Fünfhundert Helme brachten sie und lichten Schildesrand.  
Hier galt es nicht zu tanzen mit den Schönen auf dem Plan;  
Der edeln Jungfraun weiße Hand  
Flicht ihnen nun nicht Kränze mehr, wie sie wohl sonst gethan.  
  
Sie vertrauten einer Kost, wie nach dem Looß  
Es auch ergieg:  
Vier Ochsen groß  
Sie führten, was doch leider nicht verfieng.  
 
165. Wolfram 
M 81,  K 750 b 
 
Nu sihet man sorgehaften gast, 
der doch in sînem herzen hete heldes ellen halt, 
dô sie gesâhen manegen hôhen mast 
als einen dürren walt. 
 
Virgilius hât uns gar ervar 
des steines kruft und dennoch mêr er sinneclîchen wac, 
des hœhe erwindet dâ der adelar 
niht fürbaz fliegen mac. 
 
Ir ander ungemüete ich in künde sunder mein: 
vier keten, die mit flîze zuo den ohsen wârn geworht, 
die selben nimt in nu der stein: 
si fuoren zuo zir angesiht hin übers kieles bort 
 
und kleibten sich hin an des velses want 
in hôher luft, 
daz menschen hant 
niht mohte gereichen zuo der selben kruft. 
165. Wolfram  
  
  
Nun sieht man sorgen manchen Gast,  
Der doch im Herzen Heldenmuth sonst barg und Zuversicht,  
Als sie ersahen manchen hohen Mast  
Wie dürren Wald so dicht.  
  
Virgilius ward wohl gewahr  
Des jähen Steins, und noch viel mehr erwog der weise Mann,  
Des Höhe schwindet, wo der edle Aar  
Nicht weiter fliegen kann.  
  
Was ihnen sonst noch Schrecken schuf, soll unverschwiegen sein:  
Vier starke Eisenketten, die die Ochsen trugen dort,  
Mit ihnen raubte sie der Stein:  
Vor ihren Augen fuhren sie über des Kieles Bord  
  
Und klebten sich an des Magnetbergs Rand  
In hoher Luft,  
Wo Menschenhand  
Nicht reichen mochte zu der Felsenkluft.  
 
166. Klingsôr 
M 82,  K 749 a  750 d  
 
Nu werdent si in selben gram, 
si enhelfent liehte wâfen och dekein vermezzenheit. 
der agetstein in dô die anker nam: 
sus suohs in klagendez leit. 
 
Der kiel der gie in snellem zil; 
daz was nâch einem mitten tage gegen der vesper zîl. 
syrênen hôrte man dô singen vil, 
der stimme slâfen gît. 
 
Die selben sorge in sîme herzen nieman ringe wac. 
der kost was in zerrunnen, daz si pflâgen kranker zer; 
krokodillen wer dâ slâfes pflac 
den nâmen si in ûz dem kiel und truogen in inz mer. 
 
die grîfen nâmen ouch ir spîse war 
al dâ si flugen 
von sneller par 
dort her von Palakers, dâ si ir jungen zugen. 
166. Klingsor  
  
  
Nun werden sie sich selber gram:  
Ihnen frommen lichte Waffen nicht, noch auch Vermeßenheit.  
Der Agtstein nun auch ihre Anker nahm:  
So wuchs ihr kläglich Leid.  
  
Schnell wie im Fluge fuhr der Kiel;  
An einem Mittag wars, es nahte schon die Vesperzeit.  
Syrenen stimmen hörte man da viel;  
Ihr Singen Schlaf verleiht.  
  
Geringe Sorge schuf das nicht: sie nagt' am Herzen tief.  
Dazu zerrann die speise ganz; sie reichte längst nicht mehr.  
Krokodille, wer da lag und schlief,  
Den raubten sie aus ihrem Kiel und trugen ihn ins Meer.  
  
Auch Greifen hatten ihrer Kost gewahrt,  
Die dorthen flgen  
Nach schneller Art  
Von Palakers, wo sie die Jungen zogen.  
 
167. Klingsôr 
M 83,  K 749 b2 
 
Vil edeler fürste in dürengen lant, 
heiz dîn landes herren mit ir wilden mæren dagen. 
dînr ellen sî mîn triuwe des dîn pfant, 
ich wil die wârheit sagen. 
 
Ich enruoch, wer dichs berihtet baz, 
des Wolferam in sîme herzen hât vil lîhte muot; 
des ist iemer offen unser haz, 
daz er mir strâfen tuot. 
 
Palakers lît von goukelsahs zwelf tûsent raste gar, 
dâ nu die grîfen wonent an und sint mit hûse drabe: 
kein vogel brâht ie veder dar; 
ez ist ein wunderlîchez dinc, wâ von ez grfen habe. 
 
Palakers houbtet hin gegen Endiân; 
der hât getwerc 
gar sunder wân: 
von golde wirkent si diu spæhen werc. 
167. Klingsor  
  
  
Thüringens Landgraf auserkannt,  
Heiß schweigen mit den wilden Mären deines Landes Herrn.  
Meine Treue stehe deiner Macht zu Pfand,  
Die Wahrheit meld ich gern.  
  
Bericht giebt Nieand dir so gut,  
Wie sich in seinem Herzen ohl hier Wolfram brüstet still.  
Ich trag ihm immer Haß in meinem Muth,  
Daß er mich schelten will.  
  
Palakers liegt vom Kaukasus zwölf tausend Meilen gar,  
Wo doch die Greifen sind zu Haus wie männiglich vernahm:  
Nie trug ein Vogel Federn dar;  
Es ist ein wunderliches Ding wie es an Greifen kam.  
  
Indien gehört Palakers an;  
Da wohnt Gezwerg  
Gar sonder Wahn  
Von Golde wirken sie viel kunstreich Werk.  
 
168. Klingsôr 
M 84 
 
Sinnels heizet ein getwerc, 
Palakers ist sîn eigen, und lît bî dem leber mer. 
künic istez über den selben berc; 
getwerge ein michel her 
 
Pfliget er; sô hât der bruoder sîn 
gebirge in tiutschen landen und ouch in der Walhen lant. 
der selbe künec der heizet Lâurin; 
imst tugende vil bekant. 
 
Sinnels het in sîme lande kleiner fröiden zer: 
die würme giengen im an den berc, des gwan er sorgen pîn; 
korkodillen nâmen im sîn her: 
des sant er boten manegen zuo dem künic Lâurîn. 
 
daz getwerc im dâ zwei grîfen eier gwan, 
die ein strûz besaz; 
hœrt ob ichz kan: 
lât iuch der mære berihten fürebaz. 
168. Klingsor  
  
  
Sinnel heißt man einen Zwerg;  
Palakers ist sein Eigenthum dort bei dem Lebermeer,  
Wo ihm als König unten indem Berg  
Von Zwergen großes Heer  
  
Gehorcht; auch hat der Bruder sein  
Gebrig in deutschen Landen hier und in der Welschen Land.  
Denselben König heißen sie Laurein;  
Viel Zucht ist ihmn bekannt.  
  
Sinnels fand in seinem Lande wenig Freuden mehr:  
Ihm giengen Drachen an den Berg: das schuf hm Sorg und Pein;  
Krododille raubten ihm sein Heer,  
Drum sandt er manchen Boten zu dem Könige Laurein.  
  
Zwei Greifeneier ihm der Zwerg gewann,  
Die ein Strauß besaß;  
Hört, ob ichs kann:  
Laßt euch die Märe melden noch fürbaß.  
 
169. K. 
K 749 c1 
 
Man prichet Palakers grîfen hât, 
diu crôn zuo Babilônie, ob ich die wârheit sage. 
der agetstein zwelf rasten dannen stât: 
dar fliegents alle tage. 
 
Die würme die gegen dem wâg ûf strebent, 
die werdet von den grîfen ûf der heide schier verzert. 
dâ von die twerge wünniclîchen lebent, 
des hânt si sich erwert. 
 
Fischen und jagens pfligt künec Sinnels und sîn kint. 
die grîfen kundens vor den hôhen tolden nit genemen, 
dâ mit diu schif bedecket sint. 
sus lebent si vor dem berge als ir êren wol mac zemen. 
 
des bejagent si cristen lîchen prîs 
als si dâ bat 
der fürste wîs 
von Berne, der ûz hôhen êren nie getrat. 
169. Klingsor  
  
  
So hat Palakers Greifen doch,  
Die Krone Babyloniens, wenn ich die Wahrheit sage.  
Sie fliegen, nur zwölf Meilen weit ists noch,  
Zum Agtstein alle Tage.  
  
Die Drachen, die das Land umgeben,  
Die werden von dem Greifen auf der Heide jetzt verzehrt:  
In Frieden mögen wohl die Zwerge leben,  
Nun sie sich so gewehrt.  
  
Der König Sinnels fischt und jagt mit seinem Ingesind:  
Die Greifen nehmen es ihm nicht, so hoch ist das Gezelt,  
Womit bedeckt die Schiffe sind;  
Sie leben herrlich vor dem Berg wie ihnen wohl gefällt.  
  
So verdienen sie bei Christen Ruhm und Preis,  
Wie sie auch bat  
Der König weis  
Von Bern, der nie aus hohen Ehren trat.  
 
 
Abhandlung des Herausgebers (Karl Simrock 1858): Handschriften und Anordnung der Strophen
 
Teil I: Fürstenlob * Teil II: Rätselspiel * Der Gral als Stein aus der Krone der Gerechtigkeit * Zabulons Buch
 
Dieser Knoten bindet folgende Stränge:
 
Der Gral als Stein aus der Krone der Gerechtigkeit * Der "köstliche Stein" (Jesaja 28,16 & Psalm 118,22) im 1.Petrusbrief
Wagner: Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg, 1., 2. und 3. Aufzug * Tannhäuser-Lied * Wagner: Tristan
Novalis: Hymne * Chrêtiens und Wolframs Parzival * Wagner: Parsifal * Wolfram und Klingsôr im Wartburgkrieg:
Goethe: Das Märchen von Schlange und Lilie * Novalis: Klingsohrs Märchen im "Heinrich von Ofterdingen"
Elischa Beth: "...noch einen Tannhäuser schuldig" bzw. "Zwiebelgold" (Roman) * vgl. 7.Rundbrief 2005
zu Flegetanis: "Zabulons Buch" im "Wartburgkrieg" / Parzival: Flegetanis , "ein Heide vaterhalb"
Die Berufe Jesu: Zimmermann, Arzt, Lehrer, König, der Dichter, der Gärtner, der Priester
Schriftauslegung der Lebensschriftchiffre: Novalis: Die Lehrlinge zu Sais: Der Stein
Astralis * al-Ghazzali: Das Gleichnis vom Schreibrohr : die Chiffernschrift
Die Lebens-Chiffernschrift nach der Feuerprobe bei Rudolf Steiner:
"Wie erlangt man  Erkenntnisse der höheren Welten?"
Islam: Koran * Moschee in Cordoba * Alhambra in Granada
Franz von Assisi: Fioretti (Blütenlegenden); Sonnengesang
Märchen von dem Machandelboom (Wacholderbaum)
J.V. Andreae: Chymische Hochzeit Chr. Rosencreutz
Fama Fraternitatis   +   Confessio Fraternitatis
Jakob Böhme: Die Morgenröte im Aufgang
Ovid: Metamorphoses XV : der Phoenix
William Blake: The book of Urizen
Philipp Otto Runge: Der Morgen
... noch einen Tannhäuser ...
Richard Wagner: Parsifal
Wolfram & Chrêtien:
Parzival  und
der  Gral
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