Feire Fiz (Hans Zimmermann, Görlitz) : Quellen zum Weltbild des Mittelalters : Notre Dame in Chartres : Labyrinth
 
Das Labyrinth-Mandala in Chartres (Notre Dame)
links * index
– schrittweise Ausbildung des in sich geschmiegten Wechsels –
der Weg hinein (– eine ausführliche Beschreibung)
und der Weg hinaus (– eine reflektierende Deutung)
 
Labyrinth auf dem Boden nahe dem Westportal in Notre Dame in Chartres, hier geostet, wie für denjenigen, der vom Westportal in die Kathedrale eintritt*****Aristoteles, dessen logische Schriften erstmalig von den Meistern der Kathedralschule in Chartres in vollem Umfang genutzt und übermittelt wurden*
Lebensbaum-Krone oder Erkenntnisbaum-Frucht?
 
Mannichfache Wege gehen die Menschen.
Eingang von der Westseite der Kathedrale – hier: von unten (es ist eine geostete Karte) in Richtung der Mandala-Mitte.    
Auf halber Strecke zum Blütenkern des Labyrinth-Mandalas eine Viertelkreis-Schleife nach links,    
rechtsum in gleicher Viertelkreis-Länge dicht am vorherigen Viertelkreis-Weg entlang zurück zur Eingangsstraße,    
dort Weg-Fortsetzung bis zum inneren Blütenkreis,    
dort ein Halbkreis-Bogen nach links um den Blütenkreis bis zum Ostpunkt gegenüber dem Eingangsweg,    
linksum in gleicher Halbkreis-Länge dicht am vorherigen Halbkreis-Weg zurück, wieder bis an die Eingangsstraße heran.    
Mit dem Rückschwenk linksum in einem Nachbarkreis längs des linken Halbkreisastes um die Mittelblüte sind wir also wieder an die Eingangsstraßenfortsetzung gelangt, die uns nun abschränkt. 
Rechtsum in den nächstäußeren Nachbarkreis für einen Viertel-Kreisweg,    
linksum innerhalb des gleichen Quadranten für den Nachbar-Kreisweg,    
abgeschränkt durch die Eingangsstraßenwand wieder rechtsum, nun aber durchlaufend zu einem Halbkreis – eine weitere Parallelschlaufe ist nicht möglich, da wir die erste Viertelkreisschleife unseres Weges erreicht haben, die den Platz einer möglichen Umwendung besetzt hält,    
also Wendung rechtsum erst am oberen Kreuzarm, einwärts für einen Viertelkreis,    
spiegelsymmetrisch zu einer älteren Schlaufe linksum zurück, genau zwischen den bereits besetzten Viertelkreisen hindurch in einem Halbkreis hinüber zum nächsten Quadranten,    
Wende rechtsum zu einer inneren Viertelkreis-Schlaufe um die Mittelblüte,    
linksum in Spiegelsymmetrie zum linken Mittelblüten-Halbkreisarm nun also – in Richtung zur Eingangsstraße – der rechte Mittelblüten-Halbkreisarm. 
Wer sie verfolgt und vergleicht,
wird wunderliche Figuren entstehen sehen,
Aber die den Binnenkreis abrundende Umwendung geschieht in Wegbreite vor der Eingangsstraße, um nämlich einen Parallelweg zur Eingangsstraße offenzuhalten: dort wird die letzte Wegstrecke in die Blütenmitte entlangführen dürfen.    
Nun also linksum in den nächstäußeren Nachbarkreis für eine Viertelkreisschlaufe,    
rechtsum in spiegelsymmetrischem Gegenüber zur älteren Schlaufe des Nachbarquadranten zurück zum unteren Kreuzast,    
linksum im nächstäußeren konzentrischen Ring nun im freien Halbkreisbogen hinauf zum oberen (östlichen) Kreuzast,    
dort rechtsum für einen Viertelkreisweg,    
am rechten (südlichen) Kreuzarm linksum für einen Halbkreisweg,    
bis wir am linken (nördlichen) Kreuzarm durch das spiegelsymmtrische Gegenüber der alten ältesten ersten Schlaufe zu einem Rechtsum genötigt werden. 
Doch nur für einen Viertelkreisweg, denn die jüngste wie die älteste Viertelkreis-Schlaufe wird nun nach einem Linksschwenk am oberen (östlichen) Kreuzarm von einem Halbkreisweg umschlossen,    
rechtsum am ersten Eingangsstraßen-Abschnitt, um den dortigen Quadranten mit den restlichen Wegen zu füllen:    
Viertelkreis-Schlaufe bis zum linken (nördlichen) Kreuzast,    
linksum im Viertelkreis bis zum Eingangsstraßenanfang,    
rechtsum zum äußersten und damit größten Halbkreisweg um die beiden linken (nördlichen) Quadranten des Labyrinth-Mandalas herum,    
Rechtswendung also im Scheitel des Mandalas zur Auffüllung des erreichten Quadranten mit einer Viertelkreis-Schlaufe,    
die am linken (nördlichen) Kreuzarm ihre spiegelsymmetrische Wendung zum älteren Gegenbild schlägt,    
linksum zum Halbkreisweg in den nächsten Quadranten hinein,    
dort rechtsum zur Auffüllung der gerade schlaufenbreiten Lücke,    
linksum im dicht eingepackten Rückweg dieser Schlaufe. 
Figuren, die man überall,
auf Flügeln, Eierschalen, in Wolken, im Schnee, in Krystallen und in Steinbildungen, auf gefrierenden Wassern, im Innern und Äußern der Gebirge, der Pflanzen, der Thiere, der Menschen, in den Lichtern des Himmels, auf berührten und gestrichenen Scheiben von Pech und Glas, in den Feilspänen um den Magnet her, und sonderbaren Conjuncturen des Zufalls, erblickt.
Dem weiteren Verlauf bleibt also nur der Halbkreisweg hinüber (oder hinab, jedenfalls westwärts) in das etwas "leere" Restviertel,    
in Wegabstand (wie bei den älteren inneren Schlaufen dieses Quadranten) vom alten Eingangsweg (zur Aufsparung eines späteren parallelen Nachbarwegs der Eingangsstraße) linksum für einen Viertelkreis,    
am rechten (südlichen) Kreuzarm rechtsum für einen Viertelkreis,    
im bekannten zusätzlichen Wegabstand von der Eingangsstraße wieder linksum zu einem großen Halbkreisbogen hinauf (bzw. ostwärts) zum Ostpol des Mandalas,    
dort in spiegelsymmetrischer Gegenbewegung zur älteren Schlaufe die den Außenkreis füllende Rechtswendung zum äußersten großen Halbkreisweg, der vom Ostpol zum Westpol-Eingang des Labyrinths führt. 
Nun können wir den ausgesparten Parallelweg zur Blütenmitte nutzen,    
es bleibt aber noch eine Lücke zu füllen, deren Schlaufe in etwa der ersten ältesten Schlaufe entspricht und mit Verschiebung um eine Wegbreite fast achsensymmtrisch zu ihr abzweigt;    
dort also auf halber Wegmitte rechts hinein in die Lücke,    
linksum am rechten (südlichen) Kreuzarm, da ohnehin alles sonst belegt und somit verwehrt ist, zurück zur in Wegesbreite freigehaltenen Königsallee    
hinein in den inneren Kernraum des Mandalas,    
eine innere Blüte, deren sechs Blütenblatt-Kreise sich um den gesamten Weg, der in den innersten Kreisraum mündet, zur Siebenzahl ergänzen. 
(Novalis, die Lehrlinge zu Sais, erster Satz)
  
Farben zur Verdeutlichung der einander entsprechenden Wege: erste und letzte Strecke weiß, zweite und vorletzte blaßgelb usw.; die mittlerste Wegstrecke (Halbkreis oben Mitte) schwarz zwischen zwei blauen Wegpartien
 
Mannichfache Wege gehen die Menschen.
Nun, wo wir den gesamten dreifachen Spiralfaltengang rückwärts verfolgen, sparen wir uns eine Wiederholung der oben gegebenen wörtlichen Beschreibung und besinnen uns auf die Bedeutung – entsprechend dem Lebens-Prinzip "Der Weg ist das Ziel".    
Wir erinnern uns, daß die Viertelkreisschlaufe, die den ersten Gang von außen in die Mitte auf halbem Wege unterbricht, zusammen mit der entsprechenden "Gegenschlaufe" am Ende des Gesamtweges ein Kreuz umschreibt.    
Die erste Viertelkreisschlaufe ist initiativ: ein Tätigkeitsstachel im Fleisch der Fläche, deren Füllung in konsequenten Einschmiegungen folgt. Ist sie das erste Keimblatt, die erste Chiffre im Lebensbuch, so ist die fast spiegelbildlich entsprechende Schlaufe rechts die letzte Er-Gänzung. Ist sie der Sündenfall des labyrinthisch sich verstrickenden Erkenntnisfrucht-Essers, so wird sie durch die Gegenschlaufe zum Kreuz ergänzt: Verschulden und Vergebung; "vergib uns unsere Schuld – wie auch wir vergeben unseren Schuldigern".    
 
Dem Halbkreis-Schleifenweg um den Blütenkern entspricht die große Geste des halben Umkreis-Schleifenweges. Der Weg hinein landet unmittelbar nach dem Eintritt und der initiativen "Keimblatt"-Schlaufe am Ziel (nicht im Ziel), wie der Genuß der Erkenntnisbaumfrucht auch unmittelbar "die Augen öffnet", den Menschen "ICH" von sich sagen läßt, ihn im sterblichen Leib aufwachen läßt.    
Dem entsprechend umfaßt die letzte große Kreisgeste noch einmal das Ganze, bevor die Kreuzergänzung den Gang in das wahre "Innesein" der Blüten– bzw. Erkenntnsfrucht-Mitte vollendet: Hier die umfassende Erfahrung, die den neu-"gierigen" Impuls des frühgeborenen Innenlebens dort ergänzt.    
Umgekehrt nun beim Weg von innen nach außen setzt der Rückblick – nach dem Innen-Siegel des umschriebenen Kreuzes, des Kreuzzeichens am Anfang und Ende des Gebets – bei der umfassenden Erfahrung an, die nun rückwärts aufgedröselt wird. Dem Sterbenden läuft das Leben noch einmal rückwärts ab. 
Wer sie verfolgt und vergleicht,
wird wunderliche Figuren entstehen sehen,
Das zu Beginn halb umschriebene und das zum Ende um die andere Hälfte ergänzte Kreuz hat erhobene Queräste, wie erhobene Arme oder wie aufwärts gebogene Zweige oder Blätter. Diese Queräste bilden sich, wie bereits gesehen, aus dem ersten initiativen Keim und dem letzten lückenfüllenden Abschluß des gesamten in sich geschmiegten Lebensschleifengangs.    
Diese Kreuzarme oder Baumäste schränken nun die kleineren inneren Schleifenzüge des Labyrinthes von den großen äußeren Schlaufengesten ab. Sie ergänzen sich zu einem Halbkreisbogen, der wie eine Schale die "Innenwelt" des Mandalas trägt und mit seinen hochgebogenen Enden einen ununterbrochen darüber gespannten Halbkreisbogen trägt.    
Beim Weg hinein wird erst diese – zunächst erst halb abgeschränkte, nur halb geschützte – Innenwelt im oben beschriebenen Wechselgang ausgefüllt; der Weg hinaus reflektiert zuerst die Erfahrungswechsel der vom Binnen-Kreuz abgeschränkten Außenwelt, und zwar von außen nach innen hin: Wer hinaus will, muß erst einmal aufarbeiten. 
Nach der Aufarbeitung der Außenwelt-Erfahrungsgänge formt der Reflexionsweg des Hinauswollenden die schädelrunde Dachschale, also den Abschränkungs-Halbkreis, der von den beiden Kreuzarmen des ersten und letzten Kreiswegstücks unter-stützt wird.    
Aber diese Dachschale ist ununterbrochen und hindert auch den Fortgang nicht: Die Wegwechsel gehen nach der gleichen (oben entwickelten) Gesetzmäßigkeit nach innen weiter.    
Nun wird auch bald die Innenwelt bis zum Blüten– oder Fruchtkern hin durchmessen, so daß die Ausfüllung dieses Lebens-Innenraums genau so von innen nach außen vollzogen werden kann, wie beim Weg hinein diese Innenwelt nach der ersten halben Kernumschließung eigentlich eher von außen nach innen erfolgte, nämlich von dem (dort noch nicht vollzogenen) Dachschalenbogen nach innen zum Kern zurück. Hier also nun im Gegenzug vom Kern wieder zur eben durchwanderten oberen Einschalung zurück. 
Figuren, die man überall,
auf Flügeln, Eierschalen, in Wolken, im Schnee, in Krystallen und in Steinbildungen, auf gefrierenden Wassern, im Innern und Äußern der Gebirge, der Pflanzen, der Thiere, der Menschen, in den Lichtern des Himmels, auf berührten und gestrichenen Scheiben von Pech und Glas, in den Feilspänen um den Magnet her, und sonderbaren Conjuncturen des Zufalls, erblickt.
Aber auch diese Innenwelt-Ausfüllung hat ebenso wie die Außenwelt-Ausfüllung der ersten Labyrinthweghälfte ihre Wechselgänge.    
Sobald der Blüten– oder Fruchtkern wieder erreicht ist und seine erste Halbkreis-Umschließung durch die entsprechende andere Hälfte ergänzt werden kann, bleibt nur noch die Initiativschleifen-Lücke zu füllen: letzte Reflexion auf den ersten Wegschritt, die mutige Ausmessung des Gesamtraums, Vollendung der Abschränkung von Außen– und Innenschichtung dieses Mandalas.    
Ein anderes, größeres Kreuz scheint im Ganzen auf und erweist sich als wesentlicher Strukturgeber und verborgene Chiffre der gesamten Lebensweg-Figur. In sauberem Wechsel werden dessen Arme als Wendemarke genommen oder von Halbkreisbögen durchschritten. Dieses Kreuz ist also regelmäßig durchbrochen bzw. überflochten, während das andere durch die Wegführung selbst umschrieben, aber nicht durchschritten oder selbst "durchkreuzt" wird. 
Beide Kreuze, sowohl das vom angeschmiegten Weganfang und Wegende dicht umschriebene als auch das große Kreuz der Schlaufenenden-Schleifenwenden, erscheinen nur indirekt, wenn das Ganze der Wegführung in den Blick kommt; eine Selbstüberkreuzung des Labyrinthweges selbst mit sich selbst kommt nirgends vor.    
Das große Kreuz durchkreuzt das ganze Mandala und wird selbst (vom Schleifenweg) vielfach durchkreuzt (ich zähle dreizehn solcher Durchbrüche);    
das kleinere Kreuz (unten) durchkreuzt die Westhälfte des Mandalas und wird selbst nirgends durchkreuzt;    
der Gesamtweg umschreibt das (untere) kleinere Kreuz und durchbricht – "durchkreuzt" – dreizehn Mal das große Strukturkreuz der Himmelsrichtungs-Achsen, an denen sich die Schleifen wenden.    
    
Nun ein Blick zurück zur Westrose hoch über uns, die an Größe dem Labyrinth gleichkommt. 
(Novalis, die Lehrlinge zu Sais, erster Satz)
Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?
zu anderen christlichen Mandalas
 
Heraklit: "Der Weg hinauf und der Weg hinab ist derselbe"
 
 
weitere Mandala-Strukturen:
*)
maurische Architektur in Andalusien : Moschee in Cordoba : Alhambra in Granada
 
Kuppel im Saal der zwei Schwestern.....Achtstern-Mosaik..........
Kuppel im Saal der zwei Schwestern * Fayencen-Mosaikenwände
mit geometrisierenden Flechtbändern
 
Antoni Gaudí: Keramikscherben-Mosaiken im  Park Güell (Barcelona)
 
Rundbrief zur Moschee in Cordoba und zur Alhambra
 *
Das Mandala eines Tages
(mystisch-rauschhafte Erzählung, Hans Zimmermann 1979)
Meditation und Mantren
 
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